Futurance: Zukunft & Versicherung

Die Bedeutung von Gesundheit und Zufriedenheit im Job

Maximilian Schroll / Fabian Albrecht Episode 71

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Heute nehmen wir euch mit auf eine faszinierende Reise in die Welt der Versicherungs- und Finanzwirtschaft mit einem besonderen Fokus auf die betriebliche Krankenversicherung. Unser Gastgeber Maximilian Schroll begrüßt Fabian Albrecht, einen dynamischen Unternehmer, der seine spannende und persönliche Reise mit uns teilt.

Fabian spricht nicht nur über seine beeindruckende Karriere vom Bankberater bis hin zu einem selbstständigen Versicherungsvertriebler, sondern auch über die Herausforderungen und Zufriedenheit, die er auf diesem Weg erlebt hat. Besonders inspirierend ist seine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema mentale Gesundheit und Burnout, was zeigt, wie wichtig es ist, über solche Themen offen zu sprechen.

Darüber hinaus gibt Fabian wertvolle Einblicke in das Geschäftsmodell seines Unternehmens, sein Engagement im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung und wie er mit innovativen Maßnahmen Unternehmen dabei hilft, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern.

Und als besonderes Highlight erfahren wir mehr über das gemeinnützige Projekt "HiKiz e.V.", das Fabian und sein Team ins Leben gerufen haben, um durch ihre Wanderleidenschaft Kindern in Not zu helfen.

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Herzlich willkommen zum Futurants Podcast. Wir sprechen über die Zukunft einer sehr traditionsreichen Branche. Wir sind nämlich der Überzeugung, dass es an der Zeit ist für echte Veränderungen in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Und wer die Zukunft mitgestalten will, der muss hier zuhören. Hallo und herzlich willkommen zum FUTURANCE Podcast. Mein Name ist Maximilian Schroll und ich freue mich sehr, dass ihr heute eingeschaltet habt. Und ihr könnt es zwar gerade nur hören, aber ich bin nicht in der gewohnten Umgebung, sondern ich bin heute in Ulm und bei meinem Gast zu Besuch, der darf sich jetzt selber gerne mal vorstellen. Ich leite es aber ein, Fabian Albrecht. Sehr, sehr schön, dass du heute, hätte ich fast schon gesagt, dass du heute hier bist, dass ich heute bei euch sein darf, Fabi. Hi, wie geht es dir? Servus Max, grüß dich. Ja, erstmal vielen herzlichen Dank fürs Kommen hier zu uns in schöne Ulm. Mega, freut uns auch, dass wir heute hier Teil in der Folge sein dürfen. Ja, paar Worte zu mir. Ich sag immer relativ schwierig, weil ich bin zwar erst 33 Jahre jung, aber irgendwie schon auch 18 Jahre in der Branche mit unterwegs. Krass. Und von dem her, ja, ich versuche mich kürz zu halten. Klassisch, glaube ich, wie du mal eine Bankausbildung gemacht. Bei mir war es der Versicherungskaufmann. Ah, der Versicherungskaufmann, ja. Also ich bei der Sparkasse klassisch Ausbildung gemacht. Ja, Ich habe relativ früh gemerkt, öffentlicher Dienst in jungen Jahren, es gibt glaube ich spannenderes schon aufgrund von der Bezahlung her. Und habe relativ schnell aber auch gemerkt, dass mir die Spezialisierung echt Spaß macht. Und dann bin ich 2014 in einem Versicherungskonzern nach München. Da war ich zehn Jahre lang. Erst klassisch Vertrieb, dann ein paar Führungsaufgaben, am Ende dann auch IT. Und im Einkauf tätig gewesen. Ja und so nach zehn Jahren irgendwann hatte ich so den inneren Antrieb und habe mir mal so klassisch die Sinnfrage gestellt, ist es das Umfeld, wo ich aktuell glücklich bin, wo ich weiter glücklich sein will oder auch noch wieder werde? Und auf die Frage hin habe ich für mich nein beantwortet. Und so bin ich dann letztes Jahr raus, nach genau zehn Jahren und habe was ganz Verrücktes gemacht. Bin dann in die Selbstständigkeit, back to the roots, Versicherungsvertrieb, Home-Turf, wie man es glaub so neudeutsch sagt. Und ja, jetzt ein Jahr mit dabei und das ist einfach Hammer. Fabi, was für eine geile Vorstellung. Ich glaube, die Hörer wissen jetzt schon, warum du heute hier bist, weil es eine Geschichte ist, die auf so vielen Ebenen erzählenswert ist. Und für die ganz aufmerksamen Zuhörer, die wissen jetzt natürlich schon, das ist der Fabian Albrecht aus der Folge mit Sarah Ledermann. Also es wird hier heute auch noch ums Thema… An der Stelle auch nochmal ganz lieben Dank an Sarah. Schöne Grüße. Coole, coole Sache. Liebe Grüße aus Ulm, Sarah. Genau, aber da wird es auch noch heute drum gehen, das Thema BKV und wie ihr dieses Thema eigentlich schafft in vor allem auch Belegschaften reinzubringen, dass es die Leute auch akzeptieren. Jetzt will ich aber bevor wir dazu kommen, erstmal deinen Weg nochmal besser verstehen. Bankausbildung, Wie war die Ausbildung für dich? Wann hast du auch für dich gemerkt, okay, ich möchte vielleicht nicht in der Bank bleiben, sondern ich möchte eher den Versicherungsweg einschlagen? Ich habe es relativ früh tatsächlich gemerkt. Und da ist was passiert auf dem Weg dorthin. Das war für mich schon immer so ein Antreiber. Ich war tendenziell immer einer der Jüngsten. Ich war immer ein sehr Kleiner. Und auf Folge dieser Parameter bin ich oft belächelt worden. Und mein Wunsch war eigentlich, relativ schnell nach der Ausbildung auch gleich Kundenberaterstelle in den Kundenkontakt zu treten. Und habe da aber dann keinen Zuspruch von Ausbildungsleiterin bekommen. Ja, die hat dann damals gesagt, nein, Kassenmitarbeiter das erste Mal. Das war für mich schon mal der Antrieb, zu sagen, hey, euch zeige ich es. Und dann habe ich damals dort den Außendienst aufgebaut, war was komplett neues. War so ein kleines Projekt, mein erstes Projekt. War echt cool und habe aber echt ganz schnell auch gemerkt, der Bankberater, der muss den kompletten Bauchladen können. Der muss die Passivprodukte, die Aktivprodukte, die Verbundprodukte. Und ich möchte eigentlich immer in einem Bereich der absolute Spezialist sein. Deswegen habe ich mich damals schon etwas spitzer orientiert und bin dann dementsprechend in den Verbundpart der Sparkasse eingedrungen, habe da die Produkte der Versicherungskammer an den Mann, an die Frau gebracht und habe dann relativ schnell gemerkt, eigentlich ein cooles Unternehmen, coole Werte, coole Philosophie, mega Produkte und dann war für mich der Weg relativ schnell klar. Und dann den Schritt raus aus der Sparkasse hin zum öffentlichen Versicherer. Wie sah dann da der Weg aus? Wie ist so ein Wechsel? Vor allem aus der Bankwelt. Klar, du bringst jetzt natürlich schon Eigenschaften mit, die eine sehr gute Voraussetzung sind. Lust auf Spezialisierung, Lust auf richtig tiefes Fachwissen, Lust darauf mit Leuten natürlich auch zu arbeiten, rauszugehen und so weiter und so fort. Aber wie ist der Wechsel? Was waren für dich vielleicht auch so Unterschiede zwischen Bankwelt und Versicherungswelt, die dir bis heute im Gedächtnis geblieben sind? Ja, für mich war es damals tatsächlich so der Antrieb. Also bei mir ist damals in der Bank schon was entstanden zu sagen, ich möchte irgendwo weiter sein, ich möchte weiter oben auch sein tatsächlich. Ich möchte aus mir was machen. Ich möchte mich auch vermarkten Und deswegen habe ich damals sogar bewusst die Entscheidung getroffen, einen Schritt zurückzugehen. Also ich bin eigentlich vom Verbundbeauftragten, bin ich zurück als klassischer Kundenberater in den damaligen Landesbrandgeschäftsstellenvertrieb. Der Vertriebsweg, der die ganzen Monopolbrandbestände in Bayern betreut. Kunden en masse. Und für mich war das so ein bisschen der Anreiz, mir die Hörner abzustoßen, wenn man so will. Ja, und einfach viel zu lernen dabei. Und dann war das für mich das erste Mal Konzern, ja, von 400 Mitarbeitern auf 7500. Und dann war ich da draußen, war auf der ersten Jahresauftaktveranstaltung nach sechs Wochen, hab mir gedacht, was ist denn hier los? Bühne, Pauken, Trompeten, Wahnsinn. Und dann wurden am Ende die Vertriebler noch prämiert. Für mich in meiner damals naiven, jungen Welt, ja, funkelnde Augen, Wahnsinn. Und dann hab ich mir gedacht, nächstes Jahr mag ich auf der Bühne stehen. Und dann hat das echt gut geklappt. Dann war ich mit auf der Bühne oben. Und dann fürs nächste Jahr habe ich gesagt, ich möchte nicht nur auf der Bühne stehen, ich muss ganz oben auf dem Stock stehen. Und so sind bei mir immer wieder diese Träume gewachsen. So hat sich die berufliche Entwicklung dann auch dementsprechend etabliert. Und für mich war es dann auch immer wichtig, ja, im Jahr drauf, es gab noch nie einen Kundenberater, der eine 200-prozentige Zielerreichung hatte. Und dann habe ich mir gleich nach der JAT das als Ziel gesetzt und das ganze Jahr war über meinem PC immer eine ganz große 200. Immer wieder latent ins Bewusstsein zu rufen und so ging es halt immer weiter. Und wie gesagt, das war damals tatsächlich so mein Antrieb. Heute würde ich eher sagen, das Thema Status, Macht, ich möchte immer der Schönste, der Beste sein, Braucht es nicht. Weil wenn es jemand wirklich kann, dann soll er das für sich behalten, weil die Umwelt links, rechts, die nimmt das schon wahr. Aber damals, jung, dumm. Wie heißt das? Ich war jung und brauchte das Geld oder wollte das Geld. War so. Nichtsdestotrotz eine mega lehrreiche Zeit, weil ich bin, glaube ich, in knapp 2000 bayerischen Wohnzimmern gesessen. Du hast so viel mitgenommen, so viele schöne Geschichten, traurige Geschichten. Es war echt wahnsinnig lehrreich für mich auch, für meinen weiteren Lebensweg. Und ja, so war das. Meine Erfahrung oder meine ersten Jahre im VKB-Vertrieb. Das kann ich mir gut vorstellen. Da kommen bei mir auch die ein oder anderen Erinnerungen hoch an Verträge, die da, Feuerversicherungs- oder Brandversicherungsverträge, die da in allen möglichen Kundenbeständen noch rumlagen. Deswegen kann ich mir sehr, sehr gut vorstellen, dass das eine extrem lehrreiche Zeit ist. Das ist ja, sind ja teilweise Einvertragskunden, mit denen man keinerlei Beziehung hat, die einen assoziieren mit, das hat unser Brandversicherer, unser Feuerversicherer und wir beide wissen auch, die Bayern auf dem Land, die sind schon nochmal wirklich ein besonderer Schlag. Ja, da wechsel ich nicht mehr, das ist schon so lange da. Aber es war echt so, es war Wahnsinn. Das Monopolrecht ist, glaube ich, 1994 gefallen und wenn man irgendwie 2020 immer noch eine Marktdurchdringung von 85% hat, das heißt schon was. Also war wirklich gefühlt Kompositvertrieb, einfach, Vergleichsgeschäft, das war geschnitten Brot mit dieser Einflugschneise, Gebäude, dann mal der Weg zur Hausrat, zur Gebäudeerweiterung, ja und dann bist du drinnen. Und wenn er dann schon die Hausrat hat, dann macht er die Haftpflicht, Rechtsschutz und so weiter. Also war eine coole Zeit. Also hat echt Spaß gemacht und das war wirklich the trip at its best. Also Wahnsinn. Ja, das kann ich mir vorstellen. Aber jetzt hast du ja eine persönliche Entwicklung hingenommen, wo du schon gesagt hast, am Anfang war es dir super wichtig, ich möchte da auf der Bühne stehen auf der Jahresauftakttagung, ich möchte ganz oben auf dem Trepperl stehen auf der Jahresauftakttagung, ich möchte der Best Performer sein in meiner Peergroup. Wie kam dann der Wandel zustande? Was ist, was ist in dir passiert, dass du sagst, okay, aus dem Vertrieb jetzt erst mal in Führungsposition? War das eine logische Konsequenz? Hat sich das entwickelt? Ja, also definitiv damals auch noch so Führungsgraf, Führungsshop, was total toll ist, was cool ist und er ist auch per se toll. Also, wenn man Führung richtig lebt, für die Mitarbeiter da ist, ich war mal auch gern ein Fan von dem Leadership-Modell, Servant Leader, also der dienende Führer zu sein, mehr oder weniger, dann ist es schon echt auch cool. Und für mich war, also ich sag mal, hätten wir uns vor eineinhalb Jahren hier getroffen, dann wäre es relativ klar gewesen, meine Antwort. Irgendwann die nächsten eineinhalb, zwei Jahre irgendwo ins obere Management, in den Versicherungskonzern mit rein, ja da wirklich die ganz großen Räder drehen, No limits, wenn man so will. Aber auf dem Weg dahin ist bei mir tatsächlich was auch passiert. Ich habe für mich gemerkt, das Gute bei mir, ich war immer sehr, sehr reflektiert. Ich hocke mich da gerne auch immer alle zwei, drei Wochen hin und denke mir mal, wie geht es dir gerade, was tust du? Mach dich das, was du tust auch tatsächlich glücklich. Erfüllt dich das. Schau mich in den Spiegel rein, denke mir, spielst du gerade nur eine Rolle, bist du es wirklich noch? Und speziell dann so in der Führungsposition im Innendienst, wo man auch relativ viel oder recht nah dann auch an dieser, ich sag mal, Machtzentrale dann auch war, habe ich halt schon gemerkt, so Großkonzern mit historisch gewachsenen Strukturen und Mindsets auch, schwierig. Also Gerade für Charaktere wie mich, die eigentlich ständig nach Veränderung lächzen. Die möchten immer Themen vorantreiben, die haben coole Ideen und möchten am liebsten gestern schon mit der Umsetzung begonnen haben. Und es ist verständlich, dass es halt in Großkonzernen nicht klappt. Ja, da gibt's einfach Entscheidungsstrukturen, da gibt's Hierarchien, da gibt's klassische Regeln, da gibt's Gremien. Kann man machen. Und es gibt Leute, die finden das wahrscheinlich unfassbar cool. Noch mal vor eineinhalb Jahren hätte ich dir gesagt, hey, geil. Mich hat das aber irgendwann dann wirklich unglücklich gemacht. Und wenn man dann wirklich vorm Spiegel steht und denkt, boah, was hast du heute eigentlich wieder für eine schauspielerische Leistung hingelegt, Echt Wahnsinn. Du gehst aus dem Büro raus, fragst dich, was war dein Mehrwert? Hast du Mehrwert geliefert? Und für mich war die Antwort immer wieder nein. Dann macht das was in einem Menschen. Und ich habe schon immer gesagt, weil es war ja eigentlich, die ganzen Jahre ging es steinerhoben. Und ich hatte zum Glück immer sehr, sehr gute Mentoren auch im Hintergrund, die gesagt haben, es wird eine Phase kommen, da wird es nicht mehr so sein. Da wird es holprig, da wird es steinig. Mach dich lieber jetzt schon mit dieser Situation vertraut. Und ich habe für mich immer gesagt, weil auch Reflektiertheit, wenn die Phase kommt und wenn ich das erste Mal gesundheitlich merke, dann muss hier ein klarer Cut kommen und auch schnell. Und jetzt heißt es immer so gesundheitlich, klingt wahnsinnig martialisch, Aber bei mir waren es halt 10 schlaflose Nächte. Aber das war für mich, ganz ehrlich, ich lege mich normal abends ins Bett und wache morgens auf. Und ich hatte wirklich 10 Nächte, wo ich vielleicht noch ein, zwei Stunden die Nacht geschlafen habe, weil mich die Themen nicht mehr losgelassen haben. Weil die Themenfülle einfach zu viel, zu groß war. Und ich habe gesagt, nein, so kann es nicht weitergehen. Ich bin abends aus dem Büro gegangen, habe mit meiner kleinen Tochter, mit der Lina, gespielt, habe ihr Bälle zugeworfen, habe das gar nicht mehr wahrgenommen. Also einfach nur einen Ball hin und ich konnte gar nicht mehr loslassen. Und dann habe ich gesagt, nee, ich tue jetzt was. Und dann ist schon mal die Frage, wie geht man mit so einem Thema Weil gerade das Thema, ich sage jetzt mal, es war wahrscheinlich kürze Vorstufe oder letzte Stufe vor dem Burnout, ist aus meiner Sicht nach wie vor noch verpönt, damit offen umzugehen. Und ich finde es eigentlich total schade, weil aus meiner Sicht ist das durchaus ein Problem, das speziell in unserer Finanzdienstleistungsbranche wahrscheinlich ganz, ganz viele betrifft. Also ich glaube, die dunklen Ziffern sind echt hoch. Und ich habe dann damals halt auch wirklich Gespräche geführt. Was soll ich machen? Soll ich offen mit der Führungskraft sprechen oder wie auch immer? Ich habe da schon auch Rat gesucht. Da war oft so, nee, lieber nicht, weil sonst schaffst du den klassischen Stempel weg und hier und da. Und ich bin aber, wie gesagt, bewusst den Weg gegangen, Auch ein offenes Visier nach vorne. Und ja, das waren zwei, drei ganz harte Monate. Für mich war es klar, ich muss jetzt eine Entscheidung treffen. Entweder eine andere Funktion an meinem Konzern, aber ich hatte schon auch mal selber so dieses Gefühl, was denken die Leute? Am Ende ist es eigentlich total wurscht, was die Leute über dich denken. Dir muss es gut gehen, der Job muss Spaß machen. Du verbringst, keine Ahnung, 40, 45 Stunden die Woche beim Arbeiten. Es muss Spaß machen. Du musst einen Mehrwert liefern können, du musst auch diesen Mehrwert spüren. Und dann war irgendwie Juli, August letzten Jahres, also 2023, und da war für mich klar, nein, das muss hier jetzt eine Trennung geben. Und nochmal, ich war unfassbar dankbar für diese zehn Jahre. Ich habe so viel lernen dürfen, es ist so viel Geld auch in meine Weiterbildung investiert worden, Es war abartig. Aber ich habe gesagt, zu dieser Lebensphase, wo ich aktuell bin, passt mein Mindset einfach nicht mehr zu den aktuell gefühlten Werten dort. Und dann war ich schon auch immer sehr, sehr klar und habe gesagt, nein, bis hierher und nicht weiter. Und diese Entscheidung zu treffen, hier ist jetzt Schluss, die war enorm wichtig, weil ab dem Zeitpunkt ging es langsam wieder dann auch bergauf, wobei der Weg, der war noch echt weit. Also das Gefühl da, ich meine, wir haben uns relativ früh dieses Jahr auch kennengelernt, Also so richtig dieses, ja, ich kann wieder was, ja, ich stelle was dar und es macht Spaß, ich wirke, ja, und ich schaffe Mehrwert. Nicht so dieses geduckte, ich kann nichts mehr, ich bin nichts mehr wert, ja. Ich glaube, ganz final draußen war ich dann wieder auf dem Peak, wenn man so will, glaube ich im Mai, Juni, jetzt diesen Jahres. Aber wie gesagt, dieser Zeitpunkt und die Entscheidung, die war wahnsinnig wichtig. Ja, Fabi, super cool, dass du die Geschichte jetzt hier auch im Podcast mit der Community teil ist, weil ich glaube auch, dass es ein Thema ist, über das viel zu wenig gesprochen wird und bei dem ich auch überzeugt bin. Es gibt sehr, sehr, sehr viele Betroffene. Ich meine, in Bayern letztens noch gelesen zu haben, jeder Vierte hat eine psychische Erkrankung. Ich kenne tatsächlich die Situation selber. Bei mir war das, nachdem ich mein zweites Studium angefangen hatte und mich der Entscheidung befassen musste, es wird für mich nicht weitergehen, weil es mich unglücklich macht. Da hatte ich auch mal eine Erfahrung, über einen längeren Zeitraum kaum schlafen zu können. Man hat das Gefühl, man wird irre, ganz, ganz schlimm. Und ich glaube auch in Unternehmensstrukturen, ich glaube, es geht für einen immer auch darum, wie kommt man bei anderen Leuten an. Man kann das ganz gut irgendwo an den Rand schieben und man kann für sich, glaube ich, auch gut kategorisieren, bei welchen Leuten ist mir wichtig, wie ich ankomme und bei wem ist mir vielleicht auch wirklich total egal. Aber ich glaube, wenn man dann schon so lange in so einem Konzernumfeld ist und die Leute kennt und auch weiß, vielleicht wie der ein oder andere, die ein oder andere mal über das ein oder andere Thema so spricht, dann sind das so viele Sachen, die da das schwer machen, in dieser Funktion zu bleiben, in diesem Unternehmen zu bleiben. Und das hat gar nichts mit einem Unternehmen an sich zu tun, sondern Das ist, glaube ich, ein Problem, das sich nicht nur durch unsere Branche, sondern das ist, glaube ich, ein deutsches Thema. Gesellschaftsproblem, ja. Dass wir da immer noch diese, also wir assoziieren das mit einer Schwäche, was halt total… Völlig, völlig, also sorry, Bullshit. Ja, voll, weil es ist doch eigentlich genau das Gegenteil. Es ist ja eigentlich Stärke, dass du dir das eingestehen kannst und sagen kannst, okay, ich bin so stark und bin noch in der Lage, vor allem auch dazu, mir selber zu helfen und mir auch Hilfe zu suchen und diese Hilfe auch anzunehmen und das dann auch noch zu kommunizieren. Also Ich würde da gerne das Framing insgesamt umdrehen, weil ich glaube, das ist für ganz viele junge Leute wie uns jetzt zum Beispiel, ist es schon total klar. Ich glaube, wenn wir jetzt auch off-record drüber sprechen, das ist für uns total klar. Ich glaube aber, das ist wirklich ein, auch nicht für alle jungen Leute, muss man auch dazu sagen, Alter hat nicht zwangsläufig was mit geistigem Alter vielleicht dann auch zu tun oder mit der, ja, wie sagt man das am besten, damit zu tun, wie man auf die Welt blickt, mit der Weltanschauung. Genau das war das Wort, das ich gesucht habe. Deswegen finde ich super cool, dass du das mit uns teilst. Und wie sieht aber so ein, also ich würde da gerne noch ein bisschen nachfragen, wenn es für dich in Ordnung ist. Ja klar, gerne. Wie sieht denn so ein Prozess dann konkret aus in der Entscheidungsfindung? Also wirklich zu merken, von Tag zu Tag, irgendwie geht es mir schlechter, diese Schlaflosphase zu haben. Ist mit deiner Tochter auch zu merken, dass da irgendwas in dir nicht mehr stimmt. Wie geht man dann damit Wie trifft man solche radikalen Schritte zu sagen, so ich muss hier jetzt einen Cut machen. Was hast du vielleicht auch für Tipps an Leute, die uns zuhören und jetzt gerade denken, ich fühle mich angesprochen? Also nochmal, ich glaube, vorhin schon ein, zwei Mal gesagt, dieses Thema reflektieren, selber sich gut zu kennen, in sich reinzuhören, bewusst auf, wie geht es mir, wer bin ich, Bin ich noch der, der ich bin oder der, der ich noch sein möchte? Das ist ganz, ganz, ganz wichtig aus meiner Sicht raus. Und dann muss man einfach mutig sein. Also es ist wirklich auch der Aufruf, seid mutig, weil das sind wirklich Themen, die können immens schlimme Auswirkungen haben. Das kann bis in eine schwere Depression führen. Es kann auch noch Schritte weitergehen und das ist alles nicht wert. Und warum Mut? Ich sag's ganz ehrlich, es war ja schon ein Schritt. Meine Frau, die hat mir ja komplett alles verrückt erklärt. Die hat gesagt, hallo, wir haben einen Jungen geheiratet jetzt, oder jüngst. Wir haben eine junge Tochter, wir haben ein Haus, wir haben jetzt einen immensen Schuldenberg am Bein. Und jetzt willst du dich selbstständig machen. Sag mal, geht's noch? Also, das waren schon die ersten Gespräche waren so. Und dann hat sie aber schon auch gemerkt, und das ist auch wichtig, dann mit Vertrauenspersonen darüber zu sprechen und ein Stück weit zu reflektieren, damit die natürlich verstehen. Für die war es natürlich am Anfang, ja, er ist ein bisschen anders. Er ist nicht mehr der, der er ist, aber so diese Tiefe des Ganzen hat sie ja gar nicht verstehen können. Und dann war es schon wichtig, das auch nochmal ordentlich zu besprechen. Und am Ende hat sie gesagt, hey, dir muss es gut gehen. Und ich gehe jeden Weg mit. Aber es war natürlich per se schon, deswegen sage ich, Mut ist ganz wichtig, in dieser Lebensphase zu sagen, nee, jetzt hier, 10 Jahre Konzern, Gehalt war auch, glaube ich, ganz gut. Ich probiere es jetzt einfach mal. War schon echt, ja, eigentlich verrückt. Aber umso schöner jetzt, ein Jahr später, mega glücklich. Also, es ist Hammer, es ist einfach cool. Ich fahre jeden Tag gern ins Büro, ich gehe jeden Tag gern der Projekte nach und dann darf auch mal ein Arbeitstag ein paar Stunden mehr haben. Weil, wenn ein Thema Spaß macht oder wenn die Arbeit Spaß macht, dann ist das für mich die größte Erfüllung mit der und wenn natürlich dann auch noch das private Leben passt, ist natürlich auch klar, es sind immer zwei Seiten. Aber Das war für mich schon zu sagen, hey, ja, und jetzt, wie gesagt, ein Jahr danach, sage ich, bis jetzt zumindest die geilste und die beste Entscheidung in den letzten Jahren. Und ja, es macht einfach Spaß. Und für mich an der Stelle halt einfach auch noch, ja, wie soll ich sagen? Das schneiden wir raus. Nee, also wie gesagt, war einfach das Beste, was mir passieren kann. Das, Also da echt nochmal großen Respekt davor. Und jetzt ist dann, also lasst uns mal so ein bisschen chronologisch noch aufbauen. Die Entscheidung ist gefallen zu sagen, ich kann das nicht mehr, ich will das nicht mehr, ich will eine Veränderung. Wie kam dann die Option auf, hier ins KV-Haus zu kommen? Wie kam das alles zustande und war das dann auch für dich intuitiv sofort, dass du gesagt hast, ey, da sagt mein Bauch mir gerade, das soll ich machen? Oder wie kam da auch die Entscheidung? Ja, das war dann halt so ein bisschen, also ich glaube immer ein bisschen philosophisch, dass der liebe Gott da oben schon merkt, wenn Leute ein gutes Herz haben, wenn sie auch viel Gas gegeben haben. Und es war eigentlich eine blumpe Frage an Matthias Knödl, also an unseren CEO hier im KV-Haus, ja, den Matthias kenne ich quasi seitdem ich in den Windeln war, zu sagen, hey, Mattes, komm, hier, KV Haus, ich halte es echt nochmal aus im Konzern, lass uns hier was Cooles machen. Am Anfang war es wirklich nur so ein flapsiger Spruch und er auch so, ja, ja. Und eigentlich, und das muss man auch sagen, vor zehn Jahren, wo ich zur VKB bin, haben wir schon irgendwie gesagt, in zehn Jahren machen wir beides KV aus groß. Und das war irgendwie so witzig, weil es sich in den Kreis geschlossen hat. Matthias, wie gesagt, aus mehr oder weniger Verwandtschaft, der war mit meiner Cousine mal verheiratet. Und dann ist es immer weitergegangen, immer weiter. Und wir haben wahnsinnig viel, wir sind ja wahnsinnige Wanderfreunde, viele in den Bergen. Auch für mich wichtig gewesen, dass ich immer gewusst habe, der Berg ist meine Krafttankstelle. Also da habe ich in zehn Minuten den Kopf frei. Da entstehen meist gute Gedanken, gute Ideen und wir waren wahnsinnig viel beim Wandern. Und da kam eins ums andere damit dazu. Und am Ende, das war dann so, im Augustrum haben wir gesagt, komm, wir probieren es. Wir wissen beide nicht, wo geht es hin, geht es sich finanziell aus oder sonst was, aber wir probieren es jetzt einfach. Wie ich gerade vorhin schon gesagt habe, jetzt ein Jahr später, das war einfach geil. Und das ist hier wirklich KV-Haus-Family, man kommt hier gerne hin und es macht Spaß, es ist unfassbar. Kenn ich auch allen, die es gerade hören und aus der Ecke Ulm oder vielleicht sogar Ulm kommen oder hier mal auf der Durchreise sind. Nur empfehlen, ist hier absolute Premium-Lage, ein wunderschönes Büro und ein Spitzencafé. Die Leute hervorragend schauen auf alle Fälle vorbei, wenn ihr in der Gegend seid. Jetzt würde mich aber interessieren, Entscheidung getroffen, okay, komm, wir machen das. Ist ja immer noch ein weiter Weg zu, wir machen jetzt. Also ich glaube, das kennt auch jeder. Man hat sich schon wahrscheinlich in seiner Jugend zehn verschiedene Startups vorgenommen und sich gedacht, das machen wir jetzt. Und vielleicht beim einen oder anderen sogar mal ein, zwei Schritte gemacht, aber dann doch nichts draus geworden. Deswegen, wie kam dann da sofort die Aktion zustande und wie lief es dann für dich vor allem auch an? Ja, also das Schöne bei Matthias und bei mir ist, wir sind gefühlt Brüder im Geiste. Also wenn jetzt einer eine Idee hat, dann trägt die der andere meistens immer mit. Es wird vielleicht auch mal kontrovers diskutiert, aber das meiste ist dann auch so, dass die Ideen vom anderen dann auch verbessert werden. Also so war es schon und wir sind halt einfach Macher, weil es bringt nichts, irgendwie eine coole Idee zu haben und die am Ende dann nicht zu exekutieren, das bringt nichts. Am Ende musst du sie umsetzen, du musst es tun und du musst es zeitnah tun. Und das hat uns schon immer ausgezeichnet. Und da war am Anfang so die Frage, was oder wie tue ich es denn hier? Weil ich komme jetzt hier natürlich auch in ein Maklerhaus rein, Das gibt es seit 30 Jahren. Für mich auch nochmal wichtig, mich nochmal tiefer zu spezialisieren. Also wir sind ein reiner KV-Makler. Also wir machen eigentlich nicht eigentlich Streichen. Wir machen nur PKV und BKV. Und das war schon mal der Anreiz. Und dann war für mich noch gefragt, was tue ich hier? Wie kann ich einen Mehrwert liefern? Am Ende ist klar, du musst Produkte an den Mann, an die Frau bringen, damit das Konto gefüllt wird. Aber für uns war es klar, das erste Jahr ist ein reines Invest, auch für Matthias ein Invest. Und ich habe jetzt erstmal so 6, 7, 8, 9 Monate Zeit und den Rücken auch frei, mir hier mal die Themen anzuschauen. Also ich war eigentlich nichts anderes wie ein klassischer Unternehmensberater, ein Consultant und habe wirklich keinen Stein auf dem anderen Klassen. Ja, was jetzt aber nicht heißen soll, dass die Jungs keinen coolen Job in der Vergangenheit machen. Ganz im Gegenteil, also was die sich ja aufgebaut haben, Hammer. Also wirklich größten Respekt an den Show und an den Mothers. Aber nichtsdestotrotz, wie es halt so ist, ja, die mussten immer arbeiten, würsteln, würsteln, würsteln. Die waren in ihrer eigenen Welt unterwegs. Und so Thema wie Prozesse, Digitalisierung, also ich sage es immer flapsig, dass die ihre Anträge nicht auf Steintafeln gemeißelt haben, das war eins. Wurscht, am Ende waren sie total erfolgreich. Und unsere Buchhaltung auch immer spannend. Die Mathe ist immer gefragt, wie schaut es aus, Zahlen und so, weißt du, auch ein bisschen analysieren. Ist doch ganz einfach, am Ende müssen wir einfach nur mehr verdienen, als was wir ausgeben. Also das ist so unser Rechnungswesen hier. Das ist für Kaufmann absolut richtig. Und ja, deswegen habe ich jetzt neun Monate hier wirklich, und das war auch echt eine harte Arbeit. Also wir haben ja so viele Themen jetzt gehabt, ein neues CRM eingeführt, wir haben Rebranding, neues Logo, neues Farbdesign, also neues Corporate Design, eine neue Website haben wir gemacht, Social Media Strategie. Ich könnte hier, also ich könnte ewig, ewig, ewig weitermachen und es war cool. Also jetzt so ein Jahr später, muss ich sagen, wir sind tatsächlich schneller vorangekommen, wie gedacht. Ich würde es charmant böse ausdrücken, wir sind mindestens mal von der Steinzeit schon mal ins Mittelalter gekommen oder vielleicht ins Zeitalter der Industrialisierung. Aber wir haben schon einen Weg vor uns. Und da sind wir mal gespannt, wie es jetzt hier an der Stelle so weitergeht. Und ja, so ab Mitte des Jahres ging es dann auch für mich vertrieblich los. Wir haben ja dann, beziehungsweise für mich war es auch wichtig, das Geschäftsmodell nochmal zu hinterfragen, weil die letzten 20 Jahre hat man eigentlich immer so 80%, 85% aus der PKV, also aus der Vollversicherung. Dann gibt es ja so seit, ich sage jetzt mal 5, 6, 7 Jahren, ging es so los mit der BKV, wo ich mir gedacht habe, hey, eigentlich ist doch das ein cooles Thema. Ich selber war eigentlich ein Kind davon, der das gespürt hat, Gesundheit beim Arbeitgeber, wie wichtig ist das denn einfach. Und dann habe ich gesagt, hey, wir müssen irgendwie das Geschäftsmodell schaffen, dass wir den Umsatz 80% PKV, 20% PKV. Es ist nicht, dass die PKV runter soll. Am besten soll der Umsatz gleich bleiben oder auch weiterhin Wachstum verzeichnen. Aber wir müssen das irgendwie hinbekommen. Und dann haben wir hier viele Sitzungen gehabt, der Mathis und ich auch. Und danach habe ich, ich glaube, gefühlt mich wirklich mal sechs Wochen in den Keller geguckt und habe unser Konzept vom KVS Healthplan geschrieben. Also es war wirklich, Ich habe es gehasst, nochmal. Und das auch wieder. Wenn dir ein Job nicht Spaß macht, in meinem letzten, Tätigkeit als Projektleiter und ich muss für das Management Folien malen, PowerPoint-Folien. Hey, ich habe das Thema tageweise vor mir hergeschrieben, ich hatte einfach keinen Bock drauf. Und am Ende haben wir jetzt hier einen standardisierten Foliensatz, weil jede Firma muss ja irgendwas anderes da noch rausbringen. Am besten halt irgendwie skalierbar. Ich glaube, wir haben jetzt einen Fundus von über 200 PowerPoint-Folien, die in sechs Wochen entstanden sind. Und es hat am Ende Spaß gemacht. Und ich habe mir gedacht, was ist passiert mit dir, junger Mann? Und ja, da waren wir, wie gesagt, dann so ab Juni, Juli rum sind wir so langsam an den Markt gegangen, durften dann auch relativ schnell Angebote rausschicken und ja, jetzt am Ende des Jahres sind wir total glücklich, wie sich das entwickelt hat. Also dieses Ziel, was eigentlich bis, sagen wir mal, 27 geplant war, haben wir jetzt, wie sagen wir, leider schon im ersten Jahr erreicht. Aber es war einfach geil, weil wir haben so langsam ein Produkt gehabt, wo wir gesagt haben, geil, der Markt nimmt es an. Wir machen was echt komplett anderes, wie die sonstige Branche. Und es wird auch noch wertgeschätzt in den Unternehmen. Und da muss ich sagen, das war schon cool. Und da sind wir jetzt am Ende auch echt stolz drauf. Und da ist der Weg auch noch nicht zu Ende gedacht. Da geht es noch, also nächstes Jahr wird richtig spannend werden. Aber das war schon dann so und ich habe es wieder geliebt, Vertrieb raus. Und das ist ja nicht nur Vertrieb, das ist ja wie eine unternehmerisch beratende Tätigkeit. Du bist draußen, du unterstützt ja die Geschäftsleitung, die Entscheidungsträger, ein wirklich wirkungsvolles Instrument auch zu implementieren. Und das ist schon echt cool. Also ich sehe aktuell einfach wieder auch diesen Mehrwert, den ich hier stifte. 100 Prozent Zustimmung. Das ist so ein Zukunftsmarkt und das Gute ist ja, die Zeit spielt auf eurer Seite in dem Fall. Dadurch, dass die Demografie den Schmerz für die Unternehmen noch mehr verstärken wird, vor allem für die handwerklichen, für die produzierenden Gewerbe und so weiter und so fort, die dann immer vor der Entscheidung stehen, Rieseninvestition in Technologie. Da haben sie auch in der Regel einfach einige Investitionszyklen verpasst, zumindest bei den Mittelständlern, an die ich jetzt denke, wo ich hinter die Kulissen schon blicken konnte. Und ich glaube, das zu realisieren, auch als vielleicht so durchschnitts Mitte 50-jähriger Mann, der sein ganzes Leben diese Unternehmen aufgebaut hat, Blutschweiß und Tränen da irgendwo reingegeben hat, für den das alles ist und der eben denkt, es funktioniert immer noch so, wie es vor zehn Jahren funktioniert hat. Und die müssen ja auch, also es braucht ja auch bei denen ein bisschen Zeit, dass die checken, ich profitiere extrem daraus. Nicht nur ich profitiere extrem daraus, sondern es ist eigentlich die einzig logische Konsequenz, wenn Arbeitskraft weniger wird und vor allem Fachkraft damit teurer wird. Dann muss ich diejenigen, die ich schon habe, die steigen ja dann, vor allem die guten, eigentlich alle Fachkräfte steigen in ihrem Wert, weil wird begehrter auf dem Arbeitsmarkt. Und wovon sind die abhängig, dass die funktionieren? Ja, von ihrer Gesundheit. Das heißt, mein Einfluss als Unternehmer besteht darin, dass ich jetzt schon frühzeitig in die Gesundheit meiner Mitarbeiter investiere, dafür zu sorgen, dass die langfristig produktiv sein können, dass die Stimmung gut ist, dass die Leute sich wohl fühlen, dass sie sich wertgeschätzt fühlen und dass sie sich dann natürlich auch in der Belegschaft, in den Familien, in den Freundeskreisen den Arbeitgeber empfehlen. Also das ist ja der beste Fall, dass du Mitarbeiter bekommst, die aus dem eigenen Umfeld irgendwo empfohlen werden von Mitarbeitern. So eine Werbung ist super wertvoll und ich glaube, da ist das ein wahnsinnig gutes und wichtiges Instrument dafür. Bevor wir aber zu dem Thema betriebliche Gesundheit kommen, hätte ich jetzt nochmal die Frage, wie genau rollt man denn so einen gut funktionierenden Maklerbetrieb wie den euren? Oder wie bringt man den jetzt in das nächste Zeitalter? Also wie geht man da, ich stelle es mir wie eine riesige Aufgabenfülle vor, so auch bei den Maklerhäusern, die ich kenne, die eine Übergabe gemacht haben. Da ist dann teilweise zwei, drei, vier Jahre Vorbereitungszeit bei so Unternehmensübergaben, wo sich die Leute erstmal finden müssen, miteinander einstellen und so weiter und so fort und dann natürlich strukturiert angehen wollen, womit starten wir, was für Themen, wo sind vielleicht Engpässe, wo müssen wir uns darauf konzentrieren, dass es auf alle Fälle besser wird, was funktioniert schon gut und so weiter und so fort. Wie war das bei euch? Wie geht man da vor? Ja, es ist hier relativ cool eigentlich, weil, also ich glaube, wir haben ja kein Ego-Thema in der Firma. Das ist ganz, ganz wichtig, auch bei dem Thema Unternehmensnachfolge, dass einfach sowohl die Scheide oder die ältere Generation, die scheidet ja nicht. Ich glaube, der Matthias, wir sagen immer, irgendwann wird man den mit den Füßen nach vorne hier raustragen, ja. Aber also, die müssen loslassen können. Und es ist schwer und ich verstehe das auch, wenn jetzt hier irgendwie so ein junger Hüpfer reinkommt, der jetzt meint, das, was ich 20 Jahre aufgebaut habe, müssen wir jetzt irgendwie in ein, zwei Jahre komplett drehen. Da ist es halt ganz, ganz wichtig, dieses Vertrauen und die Akzeptanz aber auch zu haben und die ist ja echt da. Wobei man auch sagen muss, zum Beispiel der Madis, der hat ja ein total junges Mindset. Das ist ja Wahnsinn. Der Madis ist 58 jetzt, aber der denkt ja gefühlt wirklich wie ein Mitreißger. Das ist ja Wahnsinn. Hätte ich nie geschätzt, dass wir ihn jetzt kennen. Ja, also ist ja Wahnsinn. Und da ist halt wichtig, diese Akzeptanz zu haben, aber auch wichtig für uns, junge Generationen auch mal zu sagen, hey, ich vertraue auch ihm, weil er hat diese Erfahrung über die Jahre, die Fachexpertise. Und wenn sich da, glaube ich, eine coole Mischung daraus ergibt, dann kann hier auch richtig Wasser entstehen, auch in kürzer Zeit. Und da helfen uns natürlich aktuell auch die schlanken und kleinen Strukturen. Da kannst du deutlich schneller was bewegen. Das ist auch klar. Und ansonsten für uns jetzt einfach wichtig, wenn man jetzt mal so in die Zukunft blickt, ja, Es heißt immer dieses große Thema AI oder KI, wie man es hier bei uns im Lande sagt, was natürlich für mich eine riesen Nebelsuppe ist. Und wir müssen uns jetzt erstmal da noch klar werden, was wollen wir? Weil ein Thema aktuell, da sind wir total unglücklich, ist einfach, wir wälzen einen riesen Bestand. Wir sind in der Bestandsarbeit, also ehrlich, schlecht. Also wir sind immer rein reaktiv unterwegs. Und wo ich immer sage, allein aus dem Bestand kannst du noch so viel auch an Umsatz rausholen. Und es muss ja nicht nur immer der Umsatz sein, sondern du machst natürlich auch mit einer aktiven Betreuung, machst natürlich auch die Kunden glücklich, wo es ja auch dann darum geht. Und da müssen wir jetzt echt schauen, was sind da wirklich unsere größten Schmerzpunkte und die wollen wir jetzt einfach zeigen auf 2025 dann einfach mit angehen. Wir werden das dementsprechend irgendwie auf eine Roadmap dann bringen und einfach schauen, wo wir 2025 dann landen am Jahresende. Das sieht die Prognose, glaube ich, sehr, sehr gut aus für euch im Jahr 2025. Und jetzt wollen wir aber das Thema, also verstanden, wie geht man vor bei so einer, ich sag mal, wenn man neu reinkommt und Sachen verändern will in einem eigentlich schon gut funktionierenden Haus. Das habe ich verstanden. Und jetzt aber natürlich die ganz große Frage. Ihr wart voll, also nicht voll, aber ihr wart schon spezialisiert und fokussiert vor allem auf das Thema private Krankenversicherung. Jetzt so die Entwicklung hin zur beziehblichen Krankenversicherung, halte ich persönlich für strategisch eine sehr, sehr gute. Ich glaube, die PKV ist im Zweifelsfall auch immer ein Zugangsweg über Employee Assistance Programs und so weiter, die man ja selber schneiden kann, dann eben auch eine PKV mitzuvertreiben. Wieso schafft ihr das, dieses Thema? Und wir können natürlich jetzt einen gewissen Namen auch nicht nennen, das haben wir auch beide so abgemacht, aber ihr habt ja jetzt zuletzt auch wirklich, vielleicht können wir die Mitarbeiterzahl sagen, wie viele Mitarbeiter ihr da jetzt gerade ongeboardet habt. Einfach mal, damit die Zuhörer auch eine größere Vorstellung davon bekommen, wovon wir hier gerade eigentlich reden. Es war schon im ganz hohen vierstelligen Bereich. War natürlich auch, mein Glück gehört ab und zu auch mal immer mit dazu. Wie sagt der Matthias immer so schön, je mehr ich mich anstrenge, desto mehr Glück scheine ich zu haben. Ja, also spannend gewesen, auf jeden Fall. Und am Ende sage ich dir ganz ehrlich, Max, es ist wichtig, wie man das Thema dann in die Firmen bringt. Das ist das A und O. Weil an und für sich, wenn wir das Produkt der PKV anschauen, das ist keine Raketenwissenschaft. Gut, ich sage jetzt mal, die Marken ein bisschen kennen, die Tarife kennen, aber da hocke ich mich auch mal zwei Tage in den Keller, dann habe ich das auf dem Schirm. Von dem her relativ simpel. Die Frage ist halt dieses, wie bringe ich es mit ein? Und du hast vorhin schon ein, zwei recht spannende Aspekte gehabt. Wenn ich jetzt mal in die Statistik Glauben schenken darf und das ist jetzt nicht schwierig. Die nächsten, ich sag mal bis 2030 verlassen circa 30 Prozent den Arbeitsmarkt. Die Generation der Babyboomer verlässt einfach die Arbeitswelt. Was passiert in diesen Unternehmen? Wir haben jetzt die Thematik KI, also ein Teil wird wahrscheinlich die KI oder die Technik aufsammeln. Und da ist aber halt auch eins passiert, das hast du auch schon, also nicht nur im Mittelstand, auch in großen Konzernen. Man hat sich viel zu viele Jahre lang auf dieser Insel der Glückseligkeit ausgeruht und hat wahnsinnig viele Themen einfach versäumt. Jetzt kommt die Regulatorik mit dazu. Jetzt kommen die technologischen Sprünge mit dazu. Links und rechts werden wir überholt. Es ist aus meiner Sicht aktuell kein Zufall, wo wir uns in Teilen unserer Wirtschaftsnation befinden. Und jetzt ist es aber halt ganz, ganz wichtig, a, natürlich neue Mitarbeiter zu bekommen, zu gewinnen, dieser War of Talents. Aber aus meiner Sicht ist es noch viel, viel wichtiger, die Mitarbeiter, die ich habe, einfach im Unternehmen A zu halten, aber auch B zu schauen, dass ich sie gesund halte. Weil letztendlich sind, ja, Dieser Unternehmerfaktor Mensch ist der Motor eines jeden Unternehmens. Weil wenn ich da zu wenig oder keine mehr habe oder die krank sind, dann geht es mit meinem Unternehmen den Bach runter. Und deswegen ist dieses Thema ganz, ganz, ganz wichtig. Deswegen setzen wir, wie viele, also auf Flyern steht es oft, ja, bei dem Thema AU-Tagereduktion an. Ja, das heißt wirklich zu schauen, dass ich AU-Tagereduzieren oder zumindest adäquat bewirtschafte. Und dafür ist die BKV halt ein absolut machtvolles und wirkungsvolles Instrument. Ja, gibt es mittlerweile ja Studien, die das durchaus belegen. Und ich sage es auch immer zu Firmen, wenn ich da rausfahre und sage, hey, wir unterhalten uns halt über die BKV und ich sitze hier, weil du nur ein weiteres Benefit auf deiner Benefit-Liste haben willst, dann setze ich nicht mehr lang da, weil dann klappe ich jetzt dieses Notebook zu und dann gehen wir, weil dafür ist dieses Instrument BKV viel zu wertvoll und viel zu schade dann auch. Und deswegen ist es für uns immens wichtig, dass dieses Versprechen, wir versuchen es, die AU-Tage adäquat zu bewirtschaften, zu reduzieren, auch zumindest die Aussicht auf Erfolg hat. Und das klappt halt letztendlich nur, wenn das Implementierungs- und das Kommunikationskonzept passt. Weil die Makler, die rausfahren, wie hat es immer so schön früher geheißen, hinfahren, anhauen, umhauen. War immer so diese Vertriebler-Platitude. Kann man schon machen und am Ende, die Branche weiß, es ist da auch echt viel Geld verdient. Ist nach einem Jahr stornofrei. Ja, nach einem Jahr stornofrei. Aber ein anderes Thema können wir vielleicht auch noch anreißen, ob das so bleiben soll. Aus unserer Sicht definitiv nein, weil das ist ein Worst-Case-Szenario, nicht nur für die Versicherungsunternehmen, sondern für das komplette Kollektiv. Also egal, da kriege ich Blutdruck bei dem Thema, aber alles gut. Also man kann es so machen oder man macht es und denkt es halt etwas anders. Weil am Ende geht es nicht, Umsatz zu generieren, sondern was Gutes für diese Firmen zu tun und einen Mehrwert für die komplette Belegschaft plus natürlich auch Unternehmensführung zu liefern. Und deswegen ist es wichtig, dass wenn es implementiert wird, die Nutzung möglichst hoch ist. Und es gibt ja Nutzungsquoten und das ist ja auch immer so ein Stück weit, die Versicherer werden uns jetzt wahrscheinlich verfluchen, die Wette auch der Versicherer, dass ja irgendwo schon die Nutzungsquote… Kann man ja noch nicht zum Vorwurf machen, ganz ehrlich. Nein, das ist zum Teil das Geschäftsmodell, ja. Ist ja alles fair, ja. Nichtsdestotrotz, wenn man schon auch auf die ganzen Marketingunterlagen schreibt, ja, gesunde Mitarbeiter, alles toll, du bist flexibel in deiner Gesundheit und so weiter und am Ende aber eigentlich nicht will, dass es genutzt wird, das sagen sie mir nicht wie als Vermittler, schwierig. Und unser Auftrag ist es nicht nur ein Produkt auszurollen oder ein Konzept ist er eher, sondern schon auch zu schauen, dass es genutzt wird und zwar deutlich über den branchenbekannten Nutzungsquoten. Ich glaube, ihr habt es aber da auch, also ich habe jetzt mit so vielen Vermittlern zu dem Thema schon gearbeitet. Wir haben Calder-Quize gemacht. Wir haben Prozesse in der Anamnese und so weiter bearbeitet. Also ganz viele unterschiedliche Berührungspunkte mit dem Thema. Mit Arbeitsschutz, Betriebsmedizin, mit Gesundheitsförderung, mit Facharzt, Vermittlungsservices und so weiter und so fort. Ich glaube, ihr habt es als eine der wenigen verstanden, dass es ist halt so. Also für den Versicherer, wie gesagt, ich finde es auch blöd und wir sind uns damit sicher einig, es ist eigentlich doof, weil das Produkt ist so geil und wenn es genutzt wird, dann hat es einen richtig hohen Mehrwert. Aber aus der Versichererseite total nachvollziehbar, dass es natürlich darum geht, damit auch Profite zu generieren. Das ist halt einfach das Geschäftsmodell, so ist es nun mal. Und das wiederum heißt aber in der Konsequenz auch, der Vermittler, Der ist verantwortlich dafür, dass es genutzt wird. Und der als Makler in dem Fall, wie ihr es jetzt seid, ist nun mal auch der träunliche Sachwalter seiner Kunden. Der ist auch darauf angewiesen, dass er dieses Leistungs- und Serviceversprechen, das nur er geben kann, weil er ist auf der Seite der Kunden, der Versicherer ist in dem Fall gegnerisches Team, könnte man sagen. Das kann nur er erfüllen. Also das ist einfach so. Und der Versicherer muss das Kollektiv schützen. Du als Makler, ihr als Makler müsst den Kunden schützen, das Individuum. Und das ist so eine super, also das ist wirklich, das haben nicht viele verstanden. Deswegen ist es auch immer noch so, glaube ich, so meine Analyse zumindest, in dem Markt, so dass es sehr, sehr zäh geht und dass auch ganz viele Leute verbrannt sind, dass wir dafür Gespräche geführt haben mit Geschäftsführern, die gesagt haben, sie sind jetzt die Fünften, die uns mit diesem Thema anhauen. Und wir haben auch gesagt, wir wollen ja erst mal verstehen und gucken, welche der Möglichkeiten vielleicht passt. Nicht mit dem Anspruch, 1 fits all, sondern lasst uns erst mal verstehen, wie es bei euch ausschaut, wie gut ihr vor allem auch über eure eigene Situation in der Personalpolitik, Personalsituation, Recruiting etc. Pp. Aufgestellt seid. Vielleicht werden dann in der Analyse für euch schon blinde Flecken auch offensichtlich. Das heißt, Ihr müsst ein bisschen Zeit investieren, habt da von Anfang an einfach sofort einen Mehrwert dadurch natürlich auch. Und da merkt man dann schon, wenn die sich einlassen auf den Prozess, finden die das richtig gut, weil die sich nicht so fühlen, als würde man ihnen was verkaufen wollen, sondern man berät die wirklich erstmal. Ja, also da würde ich gerne einhaken, weil wir haben eigentlich immer so sechs Schritte, wie so ein Konzept erfolgreich implementiert wird. Und das beginnt in der Regel immer mal, also aus Sicht des Unternehmens, mit der Wahl des geeigneten Vermittlers. Und aus meiner Sicht muss es in der Regel ein Mehrfachagent oder ein Makler sein, weil der nur hat den kompletten Marktzugang. Weil von den über 20 Versicherungsunternehmen, die BKV-Tarife anbieten, also böse gesagt, ungefähr eine Handvoll der Tarife sind wirklich brauchbar, wo man sagen kann, cool. Wenn ich jetzt natürlich in Ausschließlichkeit Vermittler bin und halt einen Tarif habe XY von der Versorgung XY, der halt nicht so cool ist. Ich bin Vertriebler und das Produkt ist leicht an den Mann gebracht. Da braucht man nicht drüber zu reden. Also ich kriege auch ein unterdurchschnittliches Produkt dorthin. Aber deswegen muss ich als Unternehmer eigentlich schon denken, oh, erst mal der richtige Vermittler. Und dann das Thema, das du gerade angeteasert hast, diese Bedarfsanalyse zu machen. Und das ist kein riesen Aufwand für die Firma. Also diese Irrglaube zu denken, eine BKV-Implementierung kostet so viel Ressource, ist völliger Nonsense. Weil am Ende gibt es einen Analysebogen, da werden ein paar personalökonomische Kennzahlen drauf gekritzelt. Wenn ich eine gute Buchhaltung habe, habe ich die wirklich in einer Viertelstunde fürs Vor- oder das Folgevorjahr beieinander und dann arbeiten wir als Vermittler. Das heißt, wir hauen diese Daten erstmal bei uns ins Tool rein und machen mit denen dann wirklich mal eine komplett personalökonomische Analyse. Und da ist schon auch mal schön zu sehen, wie viele AU-Tage habe ich denn in meinem Unternehmen. Das mal zu benchmarken mit der Branche oder mit Mitbewerbern hier am Standort. Coole Sache, mal zu sagen, wie ist meine Altersstruktur, wie ist sie vielleicht im Vergleich, wie ist meine Verteilung Männlein-Weiblein, hat nämlich durchaus einen Impact auf das Thema Tarifauswahl. Hohe Frauenanzahl sollte zumindest bei den Gesundheitsservices oder vielleicht sogar als Baustein eine Pflegekomponente mit dabei sein, weil häusliche Pflege ist überwiegend weiblich. Also das sind diese Themen und deswegen ist diese Analyse wichtig. Aber diese Analyse kostet 15 Minuten Zeit und danach vielleicht noch knapp eine dreiviertel Stunde Analysegespräch, sprich eine Stunde Zeitaufwand in dieses Thema. Und wie weit die dann intern Entscheidungsstrukturen und Gremien haben, wo sie das Thema dann vielleicht, keine Ahnung, drei Wochen diskutieren. Das ist nicht unser Punkt. Aber wir sorgen für die Transparenz, relativ schnell zu sagen, wie viel kostet dich der Spaß? Wie viel kostet dich aber auch Arbeitsunfähigkeit und Fluktuation? Weil da fällst dir manchmal wie Schuppen von den Augen, weil kein Unternehmer der Welt hat irgendwie einen Eindruck, was das ausmacht. Und das sind in der Regel schon knapp 25 Prozent der Personalkosten. Und ich mache da keinen Vorwurf, weil für AU und Fluktuation gibt es keinerlei Position in irgendeiner Bilanz oder in irgendeiner GV dieser Welt. Es ist alles fein. Aber deswegen berechnen wir diesen Case zu sagen, hey, dich kostet AU und Fluktuation, keine Ahnung, 2, 3 Millionen Euro im Jahr. Dich kostet irgendwie die Investition in diesen Healthplan nach Abzug von Steuern, ist schon eine Betriebsausgabe 80.000 Euro, 85.000 Euro im Jahr, je nachdem welchen Tarif, welcher Baustein, Mix oder sonst was. Und nimm mal an, wir schaffen es jetzt deine AU-Tage so, also da kann man dann an einem Rädchen rumspielen zu senken oder nach dem Motto wünsch dir mal was, dann kommen irgendwie Werte ja ein, zwei, zweieinhalb Tage. Das braucht es zum Teil gar nicht. Wenn wir es schaffen, 04, 05 es wirklich nach unten zu bringen über die Nutzung, dann ist dein Invest in dieses Produkt schon komplett kostenneutral. Und da muss man hingehen. Und dann geht es natürlich schon darum, dann klassisch Versicherer-Act, da musst du die Rahmenverträge gießen, dann noch eine Versorgungsordnung implementieren, weil einfach ein bisschen die Spielregeln im Innenverhältnis dann dementsprechend zu regeln. Und dann geht es wirklich darum an das Thema Vermarktung. Und dann muss das Thema aufgeplant werden. Und das muss sitzen, weil von der Erst-Awareness auf dieses Produkt, das neue Benefit, hängt verdammt viel ab. Weil da hängt davon ab, wie sind eventuell auch die Kick-off-Events besucht. Und danach beginnt aus unserer Sicht die eigentliche Arbeit. Weil dann kommt die kontinuierliche, die nachhaltige Kommunikation. Weil nur irgendwie mit ein bisschen Nebel, mit ein bisschen Blitzlicht hier ein Kick-off-Event zu machen, das bleibt schon mal im Kopf, so zwei, drei, vier Tage. Aber dann warst du es auf Dauer. Und dann geht die eigentliche Arbeit los, damit dieses Produkt wertgeschätzt wahrgenommen wird und natürlich dann auch genutzt wird. Und da steckt dann halt der Aufwand drin. Und das ist halt der Aufwand, den halt der 0815 Standardvermittler halt jetzt eher scheut. Fabi, Das ist so geil. Ich weiß gar nicht, ob ich dir da schon mal erzählt habe von unserer Formel für Positionierung, die wir entwickelt haben. Da geht es drei Variablen. Also du kannst ein Scoring tatsächlich entwickeln. Also wir haben quasi gesagt, die Idee war, Positionierung ist so ein qualitatives Thema. Wie kriegen wir das jetzt irgendwie quantitativ messbar, weil nur dann kannst du natürlich auch identifizieren, wo muss ich jetzt noch was tun ganz konkret und wie kann ich dann in die Aktion kommen daraus. Die drei Variablen sind Expertise, Marktnische und Problemtiefe. Und genau das ist es halt. Also ich meine, ihr könnt den Score gerne mal tatsächlich durchrechnen. Ich schätze, ihr seid da auf jeden Fall im Optimalbereich über 600. Also 1000 ist quasi das Bestmögliche. Sehr unwahrscheinlich, das zu erreichen, aber über 600 ist Optimalbereich, über 200 ist dringend notwendig, sich zu repositionieren oder dringend empfohlen. Und das ist, was du gerade gesagt hast, wirklich diese zu verstehen, wo die Probleme auch bei den Unternehmen liegen und daran, also in dem Fall jetzt die Kommunikation von solchen Maßnahmen. Weil ich glaube, ganz viele Unternehmer, die haben jetzt schon so verstanden, okay, ich muss etwas tun. Die sind vollgeballert mit Optionen, was sie alles tun können, entscheiden sich dann, nachdem sie eine gute Beratung oder ein gutes Verkaufsgespräch vielleicht auch einfach hatten, für sowas wie eine BKV und sind dann im Worst Case komplett alleine gelassen damit. Dann hast du, wie du sagst, so coole Kick-Off-Veranstaltungen, jeder bekommt so vielleicht einen Flyer, vielleicht noch ein kleines Kärtchen, was auch immer. Aber dann war es das wieder. Dann löst du das Problem ja nicht. Nein, definitiv nicht. Weil Kontinuität, Kontinuität, wie macht ihr das? Also wie kommuniziert man dann, wie sorgt man dafür, dass so eine Kommunikation regelmäßig stattfinden kann? Ja, prinzipiell einfach mal die Erst-Awareness auf das Thema. Schlimmes Wort, ja. Aufmerksamkeit, ganz, ganz wichtig. Und dann, wie du sagst, man kann flyern, man kann Kärtchen drucken, meistens die noch von den Versicherungsunternehmen nehmen, wo ich manchmal mal sage, Marketing-technisch, Es wird halt irgendwie immer das Produkt beschrieben, aber irgendwie kein Nutzen, kein Mehrwert draus. Und dann finde ich es auch ein bisschen schwierig. Und deswegen machen wir mittlerweile da an der Stelle alles selber. Also wir haben unseren eigenen Videografen, den Nick. Lieben Grüße auch hier an den Nick raus. Der macht einen großartigen Job, auch cooler Typ, 19 Jahre alt, aus dem Kinderzimmer arbeitet er noch, also ist total sympathisch. Und da machen wir halt wirklich für jedes Unternehmen einen klassischen Erklärfilm, Animationsfilm gebrandet halt wirklich auf das Produkt, wo sie bei uns abschließen, auf die Bausteine. Da kommt, wie gesagt, ein Logo rein, deren Farbcode. Bei größeren Firmen haben wir oft auch immer ein Key-Whistle der Kampagne. Dann kriegen die zwei Filme. Der erste ist, ich sag jetzt mal, Ein Teaser-Video. Und Teasern ist ganz wichtig, weil dieses Kick-off-Event lebt von den Anmeldequoten. Und die Anmeldequoten oft sind so, ich sag also früher waren sie bei uns auch, wenn man gesehen hat, wie viele Mitarbeiter sind eigentlich auf der Anmeldeliste und wie viel neben dem Teil, da warst du bei 35, 40 Prozent. Mittlerweile sind wir halt irgendwo bei 70, 75 Prozent. Und schauen wir mal, wo wir vielleicht noch hinkommen. Dann läuft halt so ein Teaserfilm auf Videostählen, also das sind so die klassischen Kundenstopper, die man aus den Fußgängerzonen kennt, auf dem Firmengelände ab. Und zwar an Punkten, wo die Leute stehen bleiben. An Stechuhren, in der Kantine. Und dann steht einfach schon mal dran, knapp eine Minute, einfach mal ein schöner Sound, wo auch nur Worte durchlaufen. Stellt euch vor, ihr bekommt jedes Jahr von eurem Arbeitgeber 600 Euro, die ihr frei in eure Gesundheit investieren könnt. Und die Botschaften bleiben da erstmal auf einer Meta-Ebene, weil wir wollen die ja schon ein bisschen anpiksen zu sagen, dann am Ende in dem QL-Code, wo dann auf der Stähle läuft. Klick drauf, weil nächste Woche wirst du zu dem Thema mal richtig coole Informationen bekommen. Und da auch noch eine ganz witzige Anekdote für das Thema Stählen, weil bei uns im Großmandat war eigentlich geplant, das über eine Videofirma dahin fahren zu lassen. Ja, jetzt sind wir ja Schwaben, jetzt haben wir uns da Angebote eingeholt. Jetzt wollten die Firmen halt 7500 Euro. Dafür, dass sie da so eine Stähle hinkauen. Genau, genau, ja. Und jetzt haben wir da am Ende, haben wir dann halt einfach gesagt, hey, die kaufen wir selber. Ja, haben wir halt mal reingeschaut, was die so kosten. Ja, und das ist auch witzig, so bei den ersten Projekten jetzt, das war Start-up-Feeling. Der Maddes und ich haben den Schreiner-Lieferwagen von seinem Bruder genommen, haben die Stählen da rein. Wir haben immer zwei Outdoor-Stählen, damit die auch draußen laufen können, zwei Indoor-Stählen. Dann haben wir die einfach in einen Sprinter reingehievt und die Outdoor-Stähle, der wiegt 115 Kilo. Das haben wir alles selber gemacht. Dann sind wir von A bis Z gefahren. Aber ganz witzig, weil wir wollten es auch uns einfach mal beweisen, dass wir es auch selber können und dass wir uns nicht zu schade für diese Tätigkeiten sind. Wie gesagt, läuft dieser Teaser da ab. Dann haben wir uns noch so ein kleines Fun-Gadget besorgt, einen VB-ID-Bus. Wir nennen ihn mittlerweile KV-Bus. Und den haben wir folieren lassen und mittlerweile machen wir dann halt immer mit Magnetfolien für die jeweilige Firma dann halt einfach das Kampagnen-Wishulter drauf. Dann steht halt dieser ID-Bus, der KV-Haus-Bus auf diesen Werksgeländen links und rechts, Beachflex in der Windschutzscheibe, haben wir dann auch noch ein Video, also ein Bildschirm drinnen und so. Und das ist Awareness. Also die Leute merken, da passiert was, da kommt was Neues und so wie es ausschaut, sowas war hier glaube ich noch nicht da. Und dann, wie gesagt, Kick-Off-Event, da natürlich auch cool, dann gibt es da immer schön in der Präsentation ein schönes Pre-Opener-Video, auch einfach nochmal, die Leute abzuholen. Dann 30 Minuten wirklich hier, was sind eure Mehrwerte, was ist euer Benefit, wie funktioniert das Ganze? Und dann geht es eigentlich los. Und dann haben wir, wie gesagt, da dann auch nochmal einen Erklärfilm. Da versuchen wir immer das, was ich in 30 Minuten rüberbringe, auf 2 Minuten 30 zusammenzudampfen, damit sie es halt on demand haben. Wir machen auch immer, wie gesagt, noch einen Online-Vortrag, wo dann für deren Intranet sind. Für die Intranet schreiben wir auch den Auftritt. Es geht immer weiter. Wir haben mittlerweile einen eigenen BKV Newsletter, das sind immer 10 Seiten. Den Budget Buddy, da sind so zwei Fäuste drauf, so nach dem Motto, hey, ich bin dein Buddy, ich helfe dir, dein Budget zu nutzen. Und der kommt zweimal im Jahr an die Firmen rein. Und allein da, Beim Standardvermittler war die Implementierung, das passt. Und allein über den Newsletter zweimal im Jahr immer wieder, zack, da gibt es was. Ich muss es nutzen. In jeder Firma kurz vor Jahresende nochmal kurz das Refresh, halben Stundentermin. Leute, ihr wisst noch, folgendes Produkt habt ihr, nutzt es bitte. Und dann wird da so langsam ein Schuh draus. Und das Ganze irgendwo noch so ein Stück weit vielleicht auch auf die Spitze zu treiben, auch ein fürchterliches Wort, Gamification, nichts anderes als die Leute spielerisch zu einer Nutzung zu animieren. Dann gibt es halt eventuell einen Budget Cup. Budget Cup heißt, Beispiel, alle Mitarbeiter, die es schaffen, mindestens 80 Prozent vom Budget im Jahr abzurufen und vielleicht noch einen Gesundheitsservice zu nutzen, kommen in den Lostopf. Und am Ende gewinnt halt derjenige irgendwie einen coolen Preis. Und das muss dann schon auch ein Preis sein, der vielleicht im Zusammenhang mit dem Thema Lifestyle, Gesundheit ist, ja, Vitality und sowas. Und dann ist es halt vielleicht ein Wellnesswochenende zu zweit in einem Top-Ressort in den Bergen, ja, mit jeweils noch einer schönen Anwendung, schönes Abendessen, so wohlfühlen, Gesundheit und so weiter. Und glaub mir, Max, das animiert zur Nutzung. Das glaube ich. Und dann am Ende ist es natürlich immer wichtig und das ist eigentlich der letzte Punkt nach diesen fünf Schritten, das sechste. Ich bin Unternehmer. Ich investiere jedes Jahr 80.000 Euro in das Teil. Ich möchte schon auch wissen, was bringt mir das Ganze. Und dann, und mittlerweile sind auch die Versicherungsunternehmen immer besser, liefern sie dir auf Knopfdruck mittlerweile schon Reports. Die haben wir bislang immer selber gemacht. Dann hat man halt irgendwie hier Nutzung, AU und so weiter und so fort. Aber das ist ganz, ganz wichtig, dann auch mal zu reflektieren, was hat es jetzt eigentlich gebracht und wie ist die Nutzung? Welchen Impact hat das auf AU? Und letztendlich musst du dann schon auch, wenn irgendwelche Ampeln da jetzt nicht grün sind, dir auch überlegen, im nächsten Schritt, wie bekomme ich sie wieder grün? Also wenn meine Nutzungsquoten jetzt irgendwie zurückgehen, macht man irgendwie einen zweiten Gamification-Ansatz, mache ich vielleicht mal einen Gesundheitstag da vor Ort zum Thema mentale Gesundheit, zum Thema Bewegung, Ernährung, sonst was. Einfach mal so einen kleinen Workshop-Charakter, wo wir auch jetzt schon am Planen sind mit einer Firma. Und das ist halt, das ist konzeptionelle Beratung. Und aus unserer Sicht, klar, es ist aufwendig und wir haben es auch gelernt. Also nächstes Jahr werden wir die Dienstleistung durchaus auch servisieren, weil aktuell war das just for fun, halt einfach hier diesen USP in den Markt zu transportieren und das ist uns gelungen. Aber war halt natürlich immer zu Lasten von der Cottage. Also am Ende hast du da irgendwie immer 1, 2 MB nochmal eingebüßt, weil ja, du musst natürlich, also Marketing und Vermarktung muss ja auch bezahlt werden. Das brauche ich dir nicht erzählen mit deiner Firma. Deswegen, ja, das war wichtig, aber nächstes Jahr, und da werden mehrere Firmen kommen, wir haben jetzt schon einiges in der Pipeline. Wir können nicht mehr zu zweit mit dem Sprinter vom Bruder durch die Bundesrepublik fahren. Das heißt, wir müssen erst mal schauen, natürlich im Büro die Strukturen jetzt nachzuziehen. Da sind wir gerade auch am Recruiten. Wir müssen es schaffen, die Logistik nachzuziehen. Was passiert jetzt, wenn wir zwei große Implementierungen zeitgleich haben? Dann brauchen wir vielleicht einen zweiten Bus. Dann brauchen wir vielleicht eine… So geht es aber los. Und deswegen, also das sind so die Herausforderungen, die jetzt dann vor uns stehen. Und am Ende vielleicht auch wirklich mal hier nochmal diesen beraterischen Ansatz zu sagen, hey, wenn du willst, dass dieses Produkt fliegt, lieber Unternehmer, wenn das genutzt wird, dann wäre das eigentlich der Plan dafür. Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder du sorgst selber dafür oder dann gibt es halt mal ein kleines Service-Fee für das ganze Thema. Machen wir absolut gerne. Aber, und da müssen wir auch ehrlich sein, Wie viel Geld wird denn im Jahr im Marketing oder in Unternehmen in völligen Nonsens investiert? Und wenn ich dann für die BKV schon 80.000, 100.000, 150.000 Euro im Jahr hernehme, dann darf es am Ende, ich sage jetzt mal 5.000, 7.500 Euro vielleicht auch noch mal scheitern. Und da müssen wir aber nächstes Jahr hin, das wissen wir auch. Aber dieses Jahr war einfach dieses Markteintrittsjahr. Das ist uns richtig gut gelungen und wie gesagt, wir wollten es uns selbst beweisen. Wir wollten auch, wir wollen auch künftig wissen, wovon wir reden und auch sagen, hey, wir haben es getan und es war cool und es hat Spaß gemacht. Aber es war anstrengend. Ich finde es so spannend, weil du kennst mich ja jetzt auch ein bisschen und du weißt, ich versuche immer so, wenn ich Erkenne, etwas läuft bei Vermittlern gut oder nicht gut. Gemeinsamkeiten und Unterschiede, so Erfolgsfaktoren und so weiter, rauszuarbeiten. Bei euch ist mir das sehr, sehr klar geworden, worauf ich immer auf der Suche war, nach dem Erfolgsfaktor bei dem Thema Betriebliche Krankenversicherung. Ich glaube ihn gefunden zu haben. Bei euch merken die Mitarbeiter, es geht sie. Es geht sie. Es geht nicht darum, dass das Unternehmen das jetzt einführt, weil der Chef so ein toller Hecht ist, sondern es geht sie. Die ganze Kommunikation ist darauf ausgerichtet, denen das klar zu machen. Subtil, nicht mit dem Arsch ins Gesicht springen, sondern spielerisch, animierend, absolut Jede Hemmung, die ansonsten entstehen könnte, wenn quasi top-down jetzt so die Information kommt, das wird eingeführt. Es geht ja fast nur einen Schritt weiter, zu sagen. Also nicht nur dieses, also klar, letztendlich ein kleines Geschenk vom Chef, aber also die Botschaft allein, hey, irgendwie scheint es, meine Gesundheit im Unternehmen schon wichtig zu sein. Und es geht ja oft nur einen Schritt weiter. Viele Leute lassen ja auch diese ganzen Potenziale im fakultativen Upselling liegen, wo ich immer sage, Leute, warum? Da steckt nur so viel Macht dahinter, wenn man es richtig macht natürlich. Aber hört doch auf oder macht es das bitte, weil letztendlich haben wir da auch nochmal was ganz Cooles, weil wir ganz oft auch noch die Möglichkeit haben, auch gewisse Gimmicks und Schmankerl mit vereinfachten Annahmebedingungen usw. Auch für die Angehörigen zu machen. Und jetzt wird das ja nochmal ganz cool. Jetzt ist ja nicht nur meine Gesundheitschefin, sondern auch noch von meinen Familienangehörigen. Und dann diese Wirkung. Und dass so ein Mitarbeiter letztendlich vielleicht schon eher sagt, ja eigentlich, warum soll ich jetzt wechseln, weil ich weiß nicht, ob ich das irgendwo anders bekomme. Und das sind eigentlich quasi diese Soft-Faktoren, die aber einen ganz, ganz, ganz anderen Stellenwert bekommen, wo wir auch sagen, im Tarifmix ist es essentiell eigentlich irgendwie Budget wegen den Gesundheits-Services, hier auch, wie gesagt, die AU-Treiber, Facharzt-Terminservice, Pflegeunterstützung und so, ja, dann Impact drauf zu haben. Aber für uns gehört auch immer aus der unternehmerischen Sicht dieser Klinikbausteine mit dazu. Weil wenn im Produkt natürlich oder im Budget geframed wird, auch macht Vorsorge, macht oft Vorsorge. Und wenn da mal was rauskommt, was vielleicht nicht ganz so cool ist, dass sie dann halt auch die Möglichkeit haben zur bestmöglichen medizinischen Versorgung, was natürlich für den Chef auch wieder wichtig ist, weil ein guter Operateur schon auch einen maßgeblichen Einfluss auf die Absenz hat. Und das ist ganz, ganz wichtig. Und da auch wieder diese Botschaft zu sagen, ja, jetzt haben wir zwei Unternehmen, eine hat es, die andere nicht, zu sagen, hey Max, und nochmal was ganz Cooles, wenn du am 1.10. Bei uns beginnst, ich garantiere es dir, du hast Privatpatientenstatus im Krankenhaus. Sprich, wenn dir was passiert, du kriegst die bestmögliche medizinische Versorgung. Und nochmal, das hat Wirkung. Das kann ich dir garantieren. Und wie du siehst, das Thema ist schon, also vorhin haben wir gesagt, nicht sehr komplex, aber es ist schon, man muss schon an viel denken zumindest. Ja, man treibt mit so vielen... Ich glaube, ich würde auch meine Analyse vorhin nochmal gern präzisieren. Ich glaube, es ist nicht nur, dass ihr die Arbeitnehmer und die Belegschaft ins Zentrum der Kommunikation stellt, sondern ihr habt eine gute Trennschärfe zwischen den Stakeholdern und was denen wichtig ist und wie man mit denen zu kommunizieren hat. Das ist glaube ich tatsächlich das, woraus dann im Endeffekt auch ankommt, weil natürlich musst du die Entscheidungsträger und dann auch den Entscheider, wie auch immer, überzeugen. Auf der anderen Seite steht und fällt der Erfolg dieser Maßnahme mit der Nutzung durch die Belegschaft. Und diese beiden Gruppen zusammenzubringen, unfassbar geil, ist es für mich ein Konzept. Und ich bin sehr froh, dass du das heute mit uns hier teilst, weil es für mich ein Konzept ist, das es so im Markt noch nicht gibt. Ich glaube, ihr seid da einer der Vorreiter schlechthin. Es gibt auch andere Player, die da schon gut unterwegs sind, muss man auch sagen natürlich. Ich glaube aber, die Art und Weise, wie ihr das macht, auch natürlich die Leute, die es machen. Also man merkt bei euch einfach, ihr meint es ernst, wenn es euch drum geht, Belegschaft gesünder zu machen. Und ich glaube, das kommt auch bei Kunden an. Und ich glaube auch, viele Vermittlerinnen und Vermittler, die uns jetzt gerade zuhören, stellen sich so die Frage, hey, es klingt ja super geil und ich höre von den Versicherungsgesellschaften jetzt seit Jahren BKV, BKV ist das Ding und es wird mir ein beschissener Tarif nach dem anderen die Ohren geschleudert. Wie finde ich denn überhaupt den Einstieg in diesen Markt? Was könntest du denen noch mitgeben? Gibt es vielleicht auch Modelle, wo man sagt, hey, spezialisier dich lieber auf das, was dir Spaß macht. Wenn du gut gewerbesacht bist, dann mach Gewerbesacht. Du musst dir die BKV nicht unbedingt draufschaffen, man kann auch kooperieren oder was gibt es da für Modelle, was für Tipps kannst du denen mitgeben? Jetzt nimmst du mir natürlich schon ein bisschen so das Ende weg, weil ich, als dein fleißiger Zuhörer des Podcasts, kommt ja immer so ein bisschen die Frage her. Wie siehst du die Versorgungsbranche in 15 Jahren? Oder was ist dein Wunsch, mehr oder weniger? Und an der Stelle, Markteintritt, der Markteintritt ist in der Regel nicht schwierig, weil fast jeder Makler, außer wir natürlich, haben coole Kundenbestände oder auch vielleicht irgendwie Sach- oder Industriebestände. Sie müssten es eigentlich tun. Die Frage ist aber halt auch, wie tust du es und wie schaut dein Konzept aus? Weil wenn ich halt einfach mit ein paar Blumpen Verkaufsfolien hingehe, wird es halt schwierig werden. Deswegen ist halt mein Wunsch und da sind wir besser geworden. Also das habe ich allein dieses Jahr mitgenommen, auch gerade mit diesem Jungmaklermarkt, der da entsteht. Es wird schon besser, aber wir sind noch ganz weit davon weg, einfach irgendwie Aufgaben auch auszulagern. Ganz ehrlich, für uns eine bewusste Entscheidung. Wir werden nie was anderes tun wie PKV oder BKV, weil das ist unser Home Turf, da kennen wir uns aus. Das macht Spaß. Und Jede Zeit, die wir auf ein anderes Thema investieren würden, haben wir das Problem, da fehlt uns der Fokus auf dieses Thema, wo wir eigentlich stark sind, wo wir unseren Hauptumsatz generieren. Und das ist mein Wunsch in die Branche rein, auch an die Makler, die schöne Sachbestände haben, also Unternehmens-Sachbestände. Hey, seid euch nicht zu schade, nicht zu eitel, weg mit den Ängsten, fangt an zu kooperieren, weil in dem Bereich, wo ihr stark seid, bleibt ihr weiter stark und werdet vielleicht sogar noch stärker, weil ihr hier einfach keine Ressource in anderen Bereichen verschwendet. Gebt das Thema weiter. Und wenn es dann Makler gibt, die das cool machen, die das anders streiben, dann sage ich mal so ganz schön, am Ende gibt es aus meiner Sicht genug Geld zum Verteilen, dass jeder in diesem Game dann glücklich wird. Und das ist, wie gesagt, dieser Wunsch. Und da ist mir noch zu viel so, das als eigene, dieses Denken, diese schlimmen Motive, Gier, Eitelkeit, Macht, ich gebe was her, nein, möchte ich nicht. Und ich finde es schwierig. Weil nochmal, wenn am Ende jeder sich da drauf konzentriert, was er kann, dann bleibt er stark und das, was er vielleicht nicht so gut kann, das muss halt von denen gemacht werden, die es können. Weil dann, wie gesagt, haben wir maximal Spaß und am Ende wird es uns auch wirtschaftlich nicht ganz schlecht gehen. Es ist so. Und in diesem Markt gibt es genug Wettbewerb, mit denen man nicht kooperieren sollte. Umso wichtiger ist es, dass man ja genau die Partner für sich auch identifiziert, mit denen man gemeinsam so eine Erfolgsgeschichte in der Zukunft schreiben kann. Und da auch mal jetzt mantramäßig eigentlich schon seit ein paar Jahren jetzt hier immer wieder diesen Aufruf, kooperiert miteinander. Und fangt wenigstens mal an, Ihr müsst ja nicht von heute auf morgen diese Entscheidung übers Knie brechen, sondern fangt mal an, euch ernsthaft mit Leuten, wo ihr sagt, das könnte interessant sein, zu unterhalten und gebt euch dann auch einfach die Zeit, zu schauen, wie kann das für mich funktionieren, wie kann es für mich funktionieren und so weiter und so fort. Also keiner drängt irgendwen dazu, das Hals-über-Kopf-Sichter irgendwas reinzustürzen. Wenn euch jemand so ein Kooperationsangebot macht, dann ist es genauso, wie wenn irgendein Verkäufer das macht, sagt so, ey, wir müssen heute, Du musst heute noch unterschreiben, ansonsten gilt der Deal nicht mehr. Wenn es nicht wirklich ein zeitlich befristetes Angebot ist, wo es nachvollziehbar ist, lasst euch in sowas niemals reinreden, genauso wie nicht in solche Kooperationsmodelle, sondern nehmt euch die Zeit, findet einen eigenen Weg mit den Leuten, guckt, ob es sympathiemäßig, vertrauensmäßig passt und dann sind ja die Modelle, die das schon erfolgreich fahren, wie ihr zum Beispiel, die sind ja auch darauf vorbereitet. Das heißt, da gibt es schon eine Governance. Ihr habt den großen Vorteil, ihr könnt euch in ein Wertschöpfungsnetzwerk begeben und ein Teil davon werden und davon profitieren und nicht nur ihr, sondern auch eure Kunden. Das ist Win-Win-Win-Ding. Das Schöne, wenn du den Kunden ansprichst, gerade die Leute, die ja irgendwo Verlustängste haben, am Ende ist es doch der beste Bestandsschutz der Welt, weil ich weiß, hey, zum Beispiel KV Haus, die machen nur KV. Die wollen gar nichts anderes und die machen das aber geil. Und sprich, mein Kunde wird vom KV-Haus in dem Bereich auch noch maximal cool beraten. Der ist glücklich und die nehmen mir aber das Thema Sach gar nicht weg. Und andersrum ist für uns dann ja natürlich das Gleiche. Und auch so Themen wie Haftung. In einem Bereich, wo ich mich nicht ganz so gut fachlich auskenne, in einer Maklerrolle, da kriegt das Thema Haftung natürlich schon auch nochmal eine ganz andere Bedeutung. Das heißt, du lagerst ja eigentlich auch nochmal die Haftung zu jemandem aus, der die für dich dann übernimmt und der ja eigentlich auch fachlich cool in dem Thema ist. Also das sind so alles nur die Themen und das Problem ist, wir denken immer noch zu wenig über den Tellerrand hinaus. Weil wenn jemand wirklich, und das ist jetzt keine Raketenwissenschaft, das ist gesunder Menschenverstand, einfach mal nur einen Teil weiter zu denken und dann kommen die ganzen Themen auf den Tisch und am Ende muss ich dann sagen, eigentlich bin ich blöd, wenn ich es nicht mache. Ja, 100 Pro. Ich wirklich, also ich finde es so gut, dass es diese Entwicklungen aber in der Branche gibt, also dass da mehr Kommunikation zum einen darüber stattfindet, auch mehr Modelle sich auch als erfolgreich beweisen, selbst wenn es nur die, nur in Anführungszeichen irgendwo zwischen Tierversicherungsexperten und Privatkundenmaklern ist, dass auch diese Kooperationsmodelle funktionieren, dass es immer mehr werden, dass die Makler und Maklerinnen da auch drüber sprechen, dass es auch in Ausschließlichkeiten Leute gibt, die da Modelle finden, die gut funktionieren. Das finde ich ist was, was mich sehr, sehr zukunftsfroh macht und bei dem ich überzeugt davon bin, diejenigen, die das nicht checken wollen oder können oder was auch immer, das werden nicht die Gewinner der Zukunft sein, weil du kannst versuchen, in deinen Besitzständen festzuhalten. Du wirst aber früher oder später merken, es verändert sich gerade so fundamental etwas in der Art, wie Produktivität zustande kommt. Und das merken wir natürlich in einem nicht produzierenden Gewerbe, sondern in einem Dienstleistungsgewerbe noch viel schneller. Und da werden wir, werden sich einige, glaube ich, umschauen in ein paar Jahren und sich denken so, Mist, ich habe es einfach komplett vergeigt, weil ich damals so an meiner Vorstellung und an meiner absoluten Wahrheit geklebt bin. Dieses IT-Beispiel aus unserer Wirtschaft von vorhin, das ist genau das, wie wir erleben es gerade. Und wichtig, aber auch da wieder, Fehler dürfen ja gemacht werden, aber man muss irgendwann mal anfangen, daraus zu lernen. Und deswegen ist das einfach wichtig. Das ist so geil, Fabi. Mir wird ja immer mal wieder, wenn ich damit konfrontiert, dass vor allem aus, entweder, meistens sind es aus Versichererhäusern, Leute zu mir sagen, ich liefere ein schlechtes Bild für die Branche nach außen, wenn ich Sachen anspreche, über die man halt nicht sprechen sollte, sondern wir sollten uns doch stärken, wir sollten doch nur die guten Geschichten erzählen, die anderen machen das doch schon so viel und so weiter und so fort. Da sage ich, ja, der Unterschied ist ja, mir geht es nicht darum, dass ich mit dem Finger auf irgendwen zeige und sage, guck mal, die sind schuld, die Bösen, sondern ich möchte gerne Fehler und Fehlentscheidungen und Fehlentwicklungen analysieren, Dann möchte ich die verstehen, wie funktioniert das, wie kam es zustande und dann möchte ich eine Ableitung daraus treffen, wie sollten wir es besser machen. Und das ist jedes Mal eine Einladung, da teilzunehmen, gedanklich oder auch diskursiv. Und es ist kein, ich zeige auf den Finger mit irgendwem, wenn man sich da so auf den Schlips getreten fühlt, dann sollte man unbedingt bei sich selber damit anfangen und mal selber in die Reflexion, wie du es vorher auch so gut beschrieben hast, gehen und sich wirklich die Frage stellen, jetzt bin ich 30, 40 Jahre dabei, Was habe ich eigentlich alles für Sachen gemacht, die ich jetzt heute nicht mehr machen würde und warum habe ich die gemacht und warum würde ich sie heute nicht mehr machen? Und verabschiedet euch da bitte von diesem Schuldbegriff. Das ist so irrelevant. Da kann man nach Schuldigen suchen, man wird niemanden finden, sondern man kann entweder Verantwortung für Sachen übernehmen oder halt nicht. Und ich finde es super, dass ich hier im Podcast mit so vielen Leuten sprechen darf, die Bock haben, Verantwortung zu übernehmen, die aktiv Verantwortung übernehmen, so wie ihr es auch macht, so wie du es auch machst. Verantwortung hier für das Unternehmen, für die Leute, die hier arbeiten, Verantwortung für eure Kunden, sowohl auf der Geschäftsführungsebene als auch für die Mitarbeiter. Das ist einfach ein wahnsinniger Mehrwert. Und das, das sind die Beispiele, die unsere Branche besser machen. Das sind nämlich Leute, hier können, hier in dem Podcast, das Gespräch, das wir gerade führen, da können Leute zuhören, die noch nichts mit der Branche zu tun hatten, aber ein ganz, ganz klares Bild davon haben und die werden danach ein anderes Bild haben, einfach nur weil sie das Gespräch gehört haben, weil sie nicht das Gefühl haben, hier ist dasselbe 0815 gestellste Marketingblablabla, wie wir es schon immer kennen und die Versicherer klopfen sich gegenseitig auf die Schultern und dann sagt man noch, ja die Ellbogen sind jetzt eingefahren, denke ich mir so, Leute, also ich bin kein aktiver Vermittler, aber ich bin so oft beim Kunden mit dabei, dass ich weiß, das stimmt einfach nicht. Das stimmt nicht Und auch da, sorry, dem muss ich jetzt noch ganz kurz loswerden, weil das ist auch so ein Trugschluss, wo ich mir denke, es geht darum, dass wir uns als Personen verkaufen in der Vermittlerschaft. Es geht darum, dass man Vertrauen verkauft. Die Person trifft die Kaufentscheidung, wenn sie dir vertraut. Ob B2C, B2B, völlig egal. Die vertraut dir, trifft die Kaufentscheidung, weil sie darin vertraut, dass dieser Nutzen, den du ihr aufgezeigt hast, auch so eintritt. Was kann ich denn als Vermittler machen, wenn ich mit einem Kunden am Tisch hocke, der sich für die Fachlichkeit überhaupt nicht interessiert. Es ist meine, es ist auch das Nachvollziehbarste, dass man sagt, man geht ad hominem auf die Person und versucht die Reputation, das Vertrauen in die Person anzugreifen. Ja, natürlich, emotionale Ebene und ja, klar. Genau. Deswegen glaube ich da Und bin so froh, dass wir heute auch dieses Gespräch führen konnten, weil ich glaube, da haben wir so viele Möglichkeiten noch uns ehrlicher uns selber gegenüber zu machen. Und ich bin froh, dass wir da so einen kleinen Beitrag dazu leisten können, Fabi. Und jetzt haben wir ganz viel über Gesundheit gesprochen. Jetzt gibt es noch ein Thema, über das wir auch noch sprechen wollen, weil Gesundheit wissen wir beide. Du hast es am eigenen Leib erlebt. Ich habe auch so meine Erfahrungen mit vor allem psychischer Gesundheit machen müssen, wo man merkt, dass man nicht unangreifbar oder unverletzlich ist. Jetzt gibt es noch die Seite der physischen Gesundheit und dann gibt es natürlich auch noch Leute, denen es da das Schicksal einfach richtig schlecht mitgespielt hat. Und da würde ich dich mal bitten, mal zu erklären, ihr seid mit dem HiKids TV sehr engagiert, Ihr habt eure Leidenschaft fürs Wandern mit einer sehr, sehr guten Sache kombiniert. Erklär mal nochmal, worum geht's? Wem helft ihr damit? Ja, also cool, das muss tatsächlich auch noch irgendwie anreißen, weil das ist wirklich das Herzensthema. Weil da wird aus meiner Sicht nochmal ganz andere Wertschöpfung kreiert. Wie ich es ja vorhin schon gesagt habe, in den dunklen Phasen im letzten Jahr war das Thema Bergkrafttankstelle einfach. Ich habe gewusst, ich muss dahin, weil ich relativ schnell zumindest dann wieder für eine Zeit den Kopf frei bekommen konnte, mich reflektieren. Glücklicherweise mit Mattes dann hier auch die ganzen Gespräche geführt. Also wir haben hier schon auch sehr viel Mehrwert für uns zumindest mal kreiert, aber dann haben wir gesagt, hey, wir wandern so viel. Also seitdem ich im Allgäu bin seit 2020 sind es mittlerweile knapp 260 Gipfel knapp, also 170.000, echt krass viel und da geht viel Zeit. Und wir wollten einfach, wie kann man aus der größten Leidenschaft irgendwie einen Mehrwert schöpfen. Und dann haben wir halt einfach gesagt, komm, dann gründen wir... Nee, eigentlich anders. Auf einer der Wanderungen, wo es eigentlich das KV-Haus ging, ging es darum, wie könnte unsere Webpage künftig ausschauen. Und dann haben wir gesagt, so vier Bereiche, wie immer Kooperationen, hier PKV, BKV und wir. Und dann war das so, ich möchte einen Zähler drauf, so klassisch einen Kaffeetassenzähler und so. Das ist einfach nur State of the Art. Ja, aber halt irgendwie einen Zähler. Dann lass uns doch einen Höhenmeterzähler drauf machen, habe ich gesagt. Ja, das ist doch cool. Und die Leute fragen dann schon, warum habt ihr Höhenmeter? Dann sagt er, war das so, Und das habe ich wohl vorhin gesagt, ich habe eine Idee und er denkt sie oft weiter oder zu Ende. Ich sage, dann lass uns doch am Ende des Jahres 10% einfach spenden. Und dann kam mein Einsatz wieder und ich habe gesagt, ja, und am besten an regionale Kinderhilfsorganisationen. Und wir reden da jetzt mittlerweile seit drei Monaten eigentlich aktiv darüber, weil auch hier die Bürokratie in unserem Land, bist du mal einen Spendenverein, der gemeinnützig ist, am Start hast. Halleluja. Also echt Wahnsinn. Und dass viele Leute auf dem Weg zum Verein die Lust verlieren, ist für mich nachvollziehbar. Aber wie gesagt, für uns war es so wichtig zu sagen, wir ziehen da durch, weil in dem Thema steckt so viel mehr noch drin. Also auch unsere Roadmap, das ist dann schon wie ein eigenes Business, dieser HighKids e.V. Die ist voll bis 2027 mit coolen Ideen. Und da ist halt einfach jetzt echt cool, jedes Jahr diese Höhenmeter zu spenden. Dieses Jahr war es ein gutes Wanderjahr, jetzt sind es allein 5.500 Euro rein aus dem Wandern. Jetzt haben wir ein Spendenkonto. Wir konnten einmal Spenden jetzt schon generieren. Also dieses Jahr werden wir, also wenn es gut läuft, gestern waren wir im Kinderhospiz in Ulm. Da haben wir auch echt gesagt, hey, das muss dieses Jahr ins Kinderhospiz hier fließen. Da sind wir hingegangen. Wie gesagt, ich bin, was die Thematotkrankheit angeht, wahnsinnig zart beseitigt. Das war für mich ganz schlimm. Ich habe echt Angst vor dem Termin gehabt. Es war aber so schön zu sehen dann auch, ah, da geht dein Geld hin und bei uns gehen 100 Prozent hin. Also alle Verwaltungskosten die ganze Zeit machen wir rein aus dem Firmenvermögen oder halt auf Freizeitbasis und das ist echt viel jedes Jahr. Aber das geht da hin und wir haben gesehen, wie die arbeiten. Und nochmal, so zwei Menschen wie da die Nicola und auch die Katha, das ist der Wahnsinn. Es ist so gut, dass es die Menschen gibt. Ich könnte das gar nicht. Absolut beeindruckend, mit welchen Themen, die jeden Tag konfrontiert werden. Hammer. Und deswegen für uns war das cool. Und ich kann immer nur, ich weiß nicht, ob ich einen kleinen Werbeblocker noch machen darf, ich kann einfach nur aufrufen. Die Mitgliedschaft im Jahr, es gibt noch eine Passiv-Mitgliedschaft, das heißt einfach nur Beitrag spenden Und wir geben ein 1 zu 1 weiter. Das sind 12 Euro im Jahr. Einfach bei uns auf der Homepage schauen, da ist ein digitales Mitgliedsformular und es hilft einfach so viel. Und jetzt gestern glücklicherweise konnten wir die 100 Mitglieder schon mal knacken nach knapp drei Monaten. Mega, mega, mega cool. Echt Hammer. Ich glaube, du bist noch kein Mitglied, oder Max? Ich muss es unbedingt nachholen. Wir werfen jetzt mal den Drucker hier an. Wir sind ja so digital. Nee, also echt 12 Euro im Jahr für ein mega cooles Thema. Wie gesagt, für uns das Herzensprojekt, weil halt auch in dem Thema Berg so viel drinnen steckt für uns selber auch und auch so viel Hilfe war da mit drinnen auch vor Ort. Und wie gesagt, ich kann auch jeden immer nur aufrufen, auch nochmal das Thema von vorhin abzuruhen, wenn es euch nicht so gut geht, geht's raus, geht's laufen, macht's was für euch. Es ist immens wichtig und wie gesagt, aus meiner Sicht nichts heilt so gut wie der Berger einfach. Mega coole Sache und das 101. Mitglied habt ihr jetzt dann quasi schon mit mir. Wirklich sehr, sehr unterstützenswert, finde ich super und ich habe auch allerhöchsten Respekt vor den Menschen, die so einen wichtigen Job machen und so wenig Anerkennung dafür bekommen. Ich denke mir in solchen Situationen immer, wie lächerlich das ist, dass wir jetzt gerade hier hocken und so ein Podcast machen und so weiter und so fort. Aber ja, deswegen super cool, dass ihr das so unterstützt. Finde ich, das ist eine ganz, ganz tolle Sache. Ich glaube, da hätte ich noch eine Idee, Fabi. Ja, die wäre? Sollen wir den Verein gemeinsam unterstützen? Was hältst du davon? Ja, schlau mich auf, aber ich habe da so eine latente Vermutung. Ja, was hältst du, was ist denn deine Vermutung? Fangen wir mal so an. Also ich habe von dir bislang noch keine Rechnung für einen Podcast bekommen. Die kommt auch nicht. Nein. Wie machen wir es dann? Ja, dann würde ich sagen, lassen wir einfach 100% in den Verein fließen, oder? Ja, geil, machen wir. Sehr geil. Mega, dann reißen wir sogar noch unser eigens aufoktroyiertes Spendenziel. Also mega, ja, cool, Max. Sehr, sehr cool. Mega, danke dir. Ja, ich sag danke. Danke für die Möglichkeit und ich hab dir auch gesagt, wir haben es ja im Vorhinein schon besprochen gehabt, muss man auch jeder Vollständigkeit dazu sagen, ich hab ja schon gesagt, so ich will für den Podcast von dir sowieso kein Geld. Das steht ja außer Frage, aber freut mich umso mehr, dass wir das gemeinsam machen können, weil als du mir erzählt hast, was ihr genau macht, wo das Geld hinfließt, das ist, freue ich mich sehr, damit jetzt irgendwie auch einen Beitrag leisten zu können. Finde ich wirklich cool. Mitglied werde ich auch, versprochen. Das können wir wirklich jetzt gleich noch fix machen, den Antrag. Und ansonsten, Fabi, vielen, vielen Dank, dass du hier warst. Sorry, das ist sowieso der Standard. Vielen, vielen Dank, dass ich da sein darf. Ja, absolut gerne. Mega geil, hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht. Wir werden mit Sicherheit nochmal an anderer Stelle in dem Podcast oder zum anderen Zeitpunkt in dem Podcast darüber sprechen können über das Thema betriebliche Gesundheit. Ist für mich ein absolutes Zukunftsthema, ist für mich auch persönlich das absolute Lieblingsthema in unserer Branche. Deswegen freue ich mich da schon darauf, in einem Jahr zu hören, was da bis dahin alles passiert ist. Und mir bleibt jetzt eigentlich nur noch zu sagen, vielen, vielen Dank für die sehr spannenden Einblicke, für die wirklich sehr persönliche Story auch, die du mit uns geteilt hast. Fand ich super, wahnsinnig wichtiges Thema. Und ich freue mich schon auf unser nächstes Gespräch, mein Lieber. Ja, Max, ich muss Danke sagen. Also wie gesagt, echt cool für mich, sogar mit der ersten Podcast in so einem Setting auch, was komplett Neues. Man denkt sich dann schon, was kommt auf einen zu? Ich muss sagen, es war wirklich mega angenehm. Ich bin ja da manchmal immer so ein bisschen, ah Botschafter, in welche Richtung soll es denn gehen? Und am Ende war es einfach cool. Du hast angefangen zu reden mit deinem Charmanten Lächeln, irgendwie warst du voll drinnen. Und dafür möchte ich mich auch nochmal bedanken. Das war echt mega, mega, mega angenehm. Wie gesagt, cool, schön, dass du hier bei uns in Ulm bist. Und ja, wie gesagt, gerne wieder. Mega. Jetzt hast du mir eigentlich ja die 15-Jahres-Frage schon vorweggenommen, oder? Ja, natürlich. Es tut mir leid, du wolltest es genau wissen. Also ich weiß ja aus dem Podcast heraus, was du dann noch so fragst. Aber es war halt leider vorhin passend zum Thema. Deswegen, ich glaube, du verzeichnest mir das, dass wir jetzt so ein bisschen mal abgewichen sind vom Plan. Absolut. Dann würde ich sagen, ist das jetzt hier die gemeinsame Abmoderation? Wir machen heute, heute ist ein Tag, von wo alles mal anders ist hier im Podcast. Keine 15-Jahres-Frage, aber jetzt bin ich mich ganz elegant aus der Nummer raus. Die letzten Worte im Podcast gehören dem Gast. Deswegen, Fabi, the stage is yours. Ja, was soll ich groß sagen? Ich glaube, ich habe wahnsinnig viel jetzt in der letzten Stunde hier berichtet. Ansonsten einfach nur an die Leute draußen, die genauso draußen sind und ticken, wie wir auch, die Bock haben, lasst uns weiter die Branche großartig machen. Leider nach wie vor die Versorgungsbranche immer noch einen schwarzen Ruf. Muss sie nicht haben, weil wir stiften tatsächlich Wert. Macht's da mit. Habt Bock drauf, mit coolen Ideen, mit innovativen Mindset da voranzukommen und weiß jetzt tatsächlich, ja, ich gehe mal davon aus, Beginn des neuen Jahres ist, ja, einfach viel Spaß, viel Erfolg und natürlich wahnsinnig viel Gesundheit für euch, für eure Liebsten. In diesem Sinne, es war mir echt eine Ehre. Danke, Max. Was für eine spannende Folge. Vielen Dank euch fürs Zuhören. Schaltet auch nächsten Donnerstag wieder ein. Ladet euch den Podcast in euren Podcatcher runter. Hört ihn auf dem Weg zur Arbeit und schaut bitte auch noch in den Show Notes vorbei. Da sind nämlich alle Infos zu unserem Gast, alle Verlinkungen. Vernetzt euch, tretet in Kontakt und lasst uns gemeinsam die Zukunft der Versicherungs- und Finanzwirtschaft gestalten.

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