
Futurance: Zukunft & Versicherung
Bereite dich auf die Zukunft vor, indem du dich mit uns auf eine Reise durch den Futurance Podcast begibst!
Hier nehmen wir die großen Herausforderungen, die vor uns liegen, mit voller Leidenschaft und Begeisterung unter die Lupe. Denn durch frische Perspektiven, neue Ideen und das Durchbrechen alter Denkmuster können wir gemeinsam eine bessere Zukunft gestalten.
Lass dich von jungen Visionären aus der Branche inspirieren und erfahre, was sie antreibt, in der Branche zu arbeiten oder auch zu verlassen. Hier lernst du, wie junge Menschen die Zukunft sehen und welche Visionen sie für unsere Gesellschaft und Wirtschaft haben.
Gemeinsam mit uns und den anderen Pionieren, die den Vertrieb und die Assekuranz der Zukunft mitgestalten wollen, wirst du Teil einer Bewegung, die die Versicherungswirtschaft zum Treiber der Transformation macht.
Erlebe die Begeisterung, die Leidenschaft und die Vision, die uns antreibt, und werde Teil von Futurance: Gemeinsam. Für eine sichere Zukunft!
Futurance: Zukunft & Versicherung
Die Rolle des Versicherungsmaklers bei Startups: Insights von Holger Hegemann
Vernetzt euch mit Holger: https://www.linkedin.com/in/holgerhegemann/
(unbezahlte Werbung) Stellenanzeigen von Gründerfinanz: https://www.gruenderfinanz.de/stellenausschreibungen/stellenausschreibung-bav-benefit
Initiativbewerbung: https://www.gruenderfinanz.de/kontakt
Holger, ein engagierter Versicherungsmakler aus Köln, erzählt von seinem Weg in die Versicherungswelt – ein Weg, der nicht von Anfang an geplant war. Von ersten Schritten bei der Allianz hin zur Gründung seines eigenen Unternehmens, das sich speziell auf Startups und junge, dynamische Unternehmen fokussiert, bietet Holger wertvolle Einblicke in seine berufliche und persönliche Reise.
Holger und Maximilian diskutieren offen über die Herausforderungen und Chancen, denen junge Unternehmer in der Versicherungswelt begegnen, und wie Holger mit seinem Unternehmen Gründerfinanz diese Bedürfnisse adressiert. Mit Themen wie der Wichtigkeit von persönlicher Entwicklung, klaren Werten und dem Streben, mit der richtigen Kundenbasis zu arbeiten, teilt Holger seine Vision von einem echten partnerschaftlichen Ansatz in der Versicherungsberatung.
Dieses lebendige Gespräch beleuchtet auch die zukünftige Ausrichtung der Versicherungsbranche und was nötig ist, um Innovationen zu fördern sowie echte Qualität und Vertrauen im Kundenkontakt zu gewährleisten. Holger spricht über seine Vorstellung einer zukunftsfähigen Ausrichtung, die durch Spezialisierung und Kooperation geprägt ist.
Unser Pianist: https://www.tom-pianist.de
Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.
Unsere Website: https://futurance.de
Du möchtest Gast beim Futurance Podcast sein? Schreibe uns unter kontakt@yumata.de und wir melden uns umgehend bei Dir.
Dieser Podcast wird von dean productions produziert.
Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!
Maximilian Schroll [00:00:00]:
Herzlich willkommen zum Futurants Podcast. Wir sprechen über die Zukunft einer sehr traditionsreichen Branche. Wir sind nämlich der Überzeugung, dass es an der Zeit ist für echte Veränderungen in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Und wer die Zukunft mitgestalten will, der muss hier zuhören. Hallo und herzlich willkommen zum Futurants Podcast. Mein Name ist Maximilian Schroll und ich freue mich sehr, dass ihr heute eingeschaltet habt, denn ich habe heute Holger Hegemann zu Gast. Holger, sehr sehr schön, dass du hier bist. Stell dich doch bitte unserer Community mal vor.
Holger Hegemann [00:00:33]:
Hi Max, schön, dass ich da sein darf. Ja, mein Name hast du ja schon gesagt, Holger Hegemann. Ich bin Makler aus Köln mit der Zielgruppe Startups und junge dynamische Unternehmen, die Lust haben, die Welt zu verändern. Und da wollen wir stark unterstützen, indem wir sie im Bereich Versicherung, heißt Gewerbeversicherung, aber auch in privaten Beratung für die GründerInnen und ein wichtiger Teil auch von uns im Rundum alle Benefits beraten. Das heißt, wir denken auch im Versicherungsbereich, wenn es BHV geht, BKV geht, Unfallversicherung, Risikoleben auch eher als Benefit. Das heißt, die müssen over the top sein. Und da macht es auch richtig Spaß, das zu beraten. Und on top haben wir dann noch auch einen kleinen Bereich in Sachen Unternehmensberatung und Fördermittelberatung.
Holger Hegemann [00:01:17]:
Das hat sich in den letzten Jahren echt super entwickelt. Ich habe eine Tochter und lebe mit der Steffi zusammen hier ganz glücklich mit unserer Tochter, die auch hier bei uns im Unternehmen tätig ist und ganz viel mitgestaltet und komme aus Köln. Und ja, ich glaube, das war es für den Anfang. Den Rest ist nur noch Fragen.
Maximilian Schroll [00:01:38]:
Sehr, sehr gut, Holger. Ich habe gleich schon mal die erste Frage in dich. Warum, bevor wir zu dem Geschäftsmodell und so weiterkommen, warum bist du Versicherungsmakler geworden?
Holger Hegemann [00:01:46]:
Manchmal denke ich, ich weiß nicht, ob ihr noch Grisou kennt. Grisou ist ja dieser kleine Drache, der gesagt hat, ich will unbedingt Feuerwehrmann werden. So war es bei mir leider nicht. Also ich bin nicht groß geworden und habe gesagt, ich will unbedingt Versicherungsmakler werden, sondern ich habe damals Nach dem Abi überlegt, was will ich machen? Ich habe immer viel Sport gemacht und dann war natürlich der Gedanke, ja klar, Sport studieren. Und da war meine liebe Schwester, die dann gesagt hat, Mensch, Sport, bist du sicher, willst du nicht erst mal eine Ausbildung machen? Und dann, ja, die ist acht Jahre älter, also habe ich mich natürlich auf dem weisen Rad meiner Schwester verlassen, erst mal eine Ausbildung gemacht und dann bin ich bei der Allianz gelandet. Und über die Allianz kam ich dann auch, studieren wollte ich dann trotzdem noch, habe ich dann gesagt, gut, jetzt bin ich auf dem Versicherungspfad, die Ausbildung war auch ganz cool. Und dann bin ich im Grunde genommen eigentlich auf dem Weg geblieben und habe dann in Köln auch BWL mit Schwerpunkt Versicherungswesen studiert. Und somit bin ich dann jetzt in der Versicherungsbranche gelandet.
Holger Hegemann [00:02:37]:
Und heute kann ich ganz klar sagen, Sport wäre bestimmt auch schön gewesen, aber ich will nirgendwo anders sein als dort, wo ich gerade bin. Also wahr, danke Anke. Ja, So heißt meine Schwester. War das ein sehr, sehr guter Ratschlag, über den ich heute sehr glücklich bin.
Maximilian Schroll [00:02:51]:
Ist sehr witzig. Ich habe auch eine große Schwester, die auch acht Jahre älter ist. Die heißt Ann-Kathrin, Spitzname Anka.
Holger Hegemann [00:02:58]:
Die hat dir bestimmt gute Tipps gegeben.
Maximilian Schroll [00:03:00]:
Die hat mir auch wirklich, ich habe mich sofort wiedererkannt, die hat mir sehr viele gute Tipps gegeben in meinem Leben schon. Ja, sehr witzig.
Holger Hegemann [00:03:07]:
Ich weiß, als ich mir gerade im Studio mal ein bisschen hinkte, da war ich ja mal kurz sauer. Ich so, Mensch, hätte ich mal Sport studiert. Ja, da habe ich die Schuld auch gesagt, Mensch, nicht danke Anke, sondern hey, was soll das Anke? Aber es ist alles genau super so und deswegen bleibt zwar ein dicker Dank, Herr Anke.
Maximilian Schroll [00:03:23]:
Ja, ich glaube, das gehört auch dazu zum eigenen Reifeprozess, dass man da irgendwann einmal erkennt, dass man für die eigenen Entscheidungen und die Konsequenzen dann natürlich selbstverantwortlich ist und dass man da nicht irgendwem anderen die Schuld zuschieben kann. Deswegen glaube ich gehört da zum normalen Reifeprozess und der Reifeprozess ist jetzt auch schon das Stichwort. Wie sah denn dein Reifeprozess in der Branche aus? Also wie hat sich dein Blick auf die Branche entwickelt? Du bist gestartet bei einem der größten Versicherungskonzerne der Welt und heute bist du Makler. Wie sah der Weg aus, Holger?
Holger Hegemann [00:03:55]:
Also ich habe, genau, ich habe die Ausbildung bei der Allianz gemacht. Das war eine sogenannte innendienstorientierte Außendienstausbildung. Also kreative namen gab es da früher schon und somit hatte ich eigentlich beide bereiche das war super ich konnte in dienst sehen und außen dienst und hab dann relativ schnell festgestellt dass doch der der außen dienst ist dann vermutlich eher wäre Dann habe ich ja studiert und im Studium auch bei einem Versicherer gearbeitet, da so ein bisschen im Callcenter, einfach den Alltag zu finanzieren. Und dann bin ich über das Studium zu einem Zielgruppenmakler gekommen. Das heißt, ich habe meine Abschlussarbeit auch bei einem Maklerunternehmen geschrieben. Die habe ich über das Studium kennengelernt, weil die auch Vorträge gehalten haben bei uns im Bereich Marketing. Und da habe ich dann gemerkt, ja, das Maklerding, das ist schon meins. Und da habe ich auch einen sehr guten Makler damals kennenlernen dürfen, quasi bei dem ich die dann auch fünf, sechs Jahre gearbeitet habe, der mir einfach auch gezeigt hat, dass man sein Ding in der Branche auch durchsetzen kann.
Holger Hegemann [00:04:52]:
Also nicht diese ganz klassischen, doch auch Vorurteile oft, aber manchmal auch nicht nur Vorurteile, Dinge, die in der Branche früher auch normaler waren. Das heißt, geh mal raus, renn mal los und komm erst rein, wenn du zehn Unterschriften hast oder so was. Sondern, dass man über starke Qualität, über Persönlichkeit und auch über Überzeugung der eigenen Werte einfach auch erfolgreich sein kann. Es kam dann irgendwann der Gedanke dazu, wo ich gedacht habe, ich finde das alles geil hier, aber ich will noch mehr selber kreieren. Ja, und ich will selber mehr meine Welt haben in dieser Versicherungsbranche. Und da kam der Gedanke dann, ich glaube, ich möchte das ganz alleine machen, also ich glaube, ich möchte ein eigenes Unternehmen aufbauen. Und so kam dann vor 2012 der Gedanke, Let's Go Gründerfinanz und so habe ich das Unternehmen dann angefangen aufzubauen.
Maximilian Schroll [00:05:42]:
Wie bist du auf die Zielgruppe gekommen? War das von Anfang an klar? Also ich meine im Namen steckt es ja schon, aber wie sah der Prozess aus, hin zu dieser Zielgruppe, die du da für dich gefunden hast?
Holger Hegemann [00:05:50]:
Ich bin vom Typ her relativ spontan und mache immer so das, worauf ich Lust habe. Also das ist vielleicht auch, in dem Fall war es ein Glück, was glaube ich, geht im Nachhinein genau die richtige Entscheidung. Aber viele haben damals gedacht, ey Gründer, die gehen alle pleite, die haben keine Kohle, Startups im Jahr 2012, das war so, interessierte keine Socke, ja. Das kam dann erst alles so in den Folgejahren und ich habe mir damals gesagt, so worauf habe ich Lust? Also möchte ich ganz klassischer Privatberater werden? So, nee, war mir so ein bisschen, war nicht so meins. Möchte ich Gewerbeberater werden? Ja, das finde ich schon wieder ganz cool, aber irgendwie so dieses etwas spießigere, so mit, wie soll ich denn jetzt am Mittelständler rankommen? Ich war ja damals in Anführungsstrichen auch relativ jung und irgendwie hatte ich auch keine Lust auf dieses Anzuchtding, nichts dagegen wäre. Mein Markt ist völlig fein, aber für mich war das nichts. Ich wollte so eine etwas lockere, dynamische Umgebung und dann habe ich irgendwo auch einfach überlegt und dann ja Gewerbe, ja, aber junge Unternehmen, das wäre doch cool. Unternehmen, die selber Unterstützung brauchen.
Holger Hegemann [00:06:57]:
Die sagen, geil, danke lieber Makler, dass du uns weiterhilfst. Und dann kam ich auf Startups, habe auch gelesen, dass da in Köln jetzt gerade so ein Startup Standort entstehen sollte, das Clusterhaus damals. Und da habe ich gedacht, das könnte es sein. Und dann habe ich einfach gedacht, geil, ich mache das mit Startups. Dieser Gedanke kann nicht klappen. Keine Kohle, kein dies, kein das. Ich habe mir gedacht, wenn ich darauf etwas Lust habe und es mir Spaß bereitet, dann werde ich darin auch gut sein. Und wenn ich darin gut bin, dann sollte es aus meiner Sicht auch dann erfolgreich werden.
Holger Hegemann [00:07:28]:
Und wenn nicht, c'est la vie, habe ich Selbstvertrauen genug, dann finde ich auch einen neuen Weg. Und sei es ein ganz anderer, in der Sportbranche, ja, dann gehe ich halt dahin. Also ich habe nie daran gezweifelt, ob ich mein Leben in den Griff bekomme. Ich habe einfach nur überlegt, wie finde ich etwas, worauf ich richtig Bock habe, auch in der Versicherungsbranche. Und so kam der Gedanke eigentlich mit Gründerfinanz oder mit der Zielgruppe Startups und ja, ich bin heute immer noch dabei. Also so ganz, ganz, ganz falsch war es dann zum Glück nicht.
Maximilian Schroll [00:07:56]:
War eine gute Entscheidung, das glaube ich auch. Aber hat diese Entscheidung von Anfang an funktioniert oder wie sah da dein Prozess aus? 2012 gegründet, ist dann sofort mit dem Cluster, bist du gleich durchgestartet, hast gesagt, cool, ich mache für euch alle die Betriebshaftpflicht und wachse mit euch mit oder wie kann man sich das vorstellen, so einen Einstieg in so eine, wie du schon sagst, eine Zielgruppe, die jetzt am Anfang vor allem, ich sage mal, die ersten zwei Phasen in ihrem unternehmerischen Wirken, zum einen jetzt nicht ganz so viel Budget hat, das für Versicherungen auszugeben oder für ihr Risikomanagement. Vielleicht vom Typ, und das stelle ich jetzt auch einfach mal, eher risikoaffin als avers sind, dementsprechend da vielleicht auch eine höhere Bereitschaft haben, manche Risiken selber zu finanzieren und dafür nicht eine Risikofinanzierung in Form von einer Versicherung einzukaufen. Wie war das?
Holger Hegemann [00:08:40]:
Das war, also ich hatte das große Glück und deswegen würde es vielleicht heute auch nicht mehr funktionieren, wenn ich heute in meinem Alter mit einer tollen Familie dahinter, dass das jetzt auf die Idee kommen würde, weil einfach mein Lebensalltag heute auch viel teurer geworden ist oder weil ich das ja viel mehr finanzieren müsste. Also so mit allem, was heutzutage im Leben dabei ist. Damals lebte ich, obwohl ich schon gearbeitet habe bei einem Makler, eher noch so nach, ja, mehr so ein Studentenleben. Und hatte halt auch irgendwo so meine Alltagskosten, aber die waren überschaubar. Und ich bin mal null gestartet. Das heißt, ich bin mit ein paar wenigen Kunden, die ich aus der Vergangenheit hatte, rüber in die Gründerfinanz. Also das war aber nicht der Rede wert. Und habe im ersten Jahr meine roundabout 15.000 Euro Umsatz gemacht.
Holger Hegemann [00:09:26]:
Ja, also da fragt man sich ja im Grunde genommen, ja und wie hast du den Rest, den Alltag so verdient? Nee, das war dann der Start. Ja, und damit bin ich auch irgendwie ausgekommen. Hab also ganz, ganz kleine Brötchen gebacken und hab auch keine Kalterkrise da in der Form, wie damals gemacht und hatte Stress. Und das war okay für mich. Ich wusste das. Aber hab im zweiten Jahr dann 30.000 Euro Umsatz gemacht. Und das ging dann halt immer so weiter. Und hab Step by Step nie Kunden verloren, sondern kam immer Step by Step auf quasi neue Meilensteine im Folgejahr.
Holger Hegemann [00:09:56]:
Die Empfehlungsquoten waren super. Ich war überall da, wo die Startup-Szene war, in Köln jetzt erstmal. Ich saß mitten im Clusterhaus. Das war damals so, so place to be in köln in sachen start hat da mein mein kleines 15 quadratmeter büro direkt rechts links waren 50 start-ups und rund mich herum auch alles in kleinen Büros und die haben am Anfang wahrscheinlich gedacht, ach du scheiße, jetzt sitzt ja auch noch ein Makler mit dem Haus, aber heute sind es alles befreundete UnternehmerInnen, mit denen wir super auskommen und die gerne an die Zeit zurückdenken, weil ich denen halt auch nicht auf den Sack gegangen bin. Ich war Teil der Zielgruppe Und somit ist das immer gewachsen, gewachsen, gewachsen. Ich hatte keine großen finanziellen Ansprüche, also konnte ich es mir erlauben. Und bin, habe genau den, ja, richtiger Zeit, richtiger Ort. Und ja, und mein Leben passt da auch noch dazu.
Maximilian Schroll [00:10:50]:
Und eine kleine Unterbrechung für eine ganz wichtige Info. Gründerfinanz ist auf der Suche nach Verstärkung. Und wenn du das gerade hörst, Gewerbekundenberater, Kundenberaterin bist und sagst, boah, das Konzept finde ich cool, Holger finde ich cool, dann klick mal auf die Shownotes, da ist Holgers Kontakt verlinkt, das Gründerfinanz verlinkt, die Stellenanzeigen sind verlinkt und so weiter und so fort. Schau dir das alles an, vernetze dich gerne mit Holger, schreib ihm, wer weiß, vielleicht ist es schon dein nächster Job. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. Unterbrechung Ende. Viel Spaß beim Weiterhören. Superspannend, Holger.
Maximilian Schroll [00:11:23]:
Ich finde, du hast gerade was gesagt, dass ich gerne aufgreifen würde, nämlich du warst Teil der Zielgruppe. Was glaubst du, hat das für dein Geschäftsmodell oder euer Geschäftsmodell für einen Vorteil gebracht, da wirklich all diese Phasen auch selber mal durchmachen zu müssen. Zu wissen, okay, Umsatz, der verdient sich nicht von selber, sondern den muss man erstmal akquirieren, muss man erstmal verkaufen und auf der anderen Seite muss man den natürlich dann auch reinarbeiten. Da gehört ja dann doch einiges auch dazu. Was glaubst du, was hat es dir gebracht für die Arbeit mit Startups heute?
Holger Hegemann [00:11:53]:
Im Grunde genommen ist es, ist es, also ich habe am meisten meine eigene, der eigene Werdegang ist ja manchmal ein bisschen anders als der von einem Makler, als jetzt vielleicht von einem Unternehmen, was irgendwo im Bereich Tech oder Health unterwegs ist und ganz andere Größenordnungen anstrebt. Es sind ja auch viele Startups, die damals neben mir saßen. Keine Ahnung, ein super tolles Unternehmen, Betadoc zum Beispiel, das waren meine Büron-Nachbarn, ganz enges Verhältnis heute, die haben mittlerweile über 200 Mitarbeiter, Schweizer Standort und und und. Das Ziel hatte ich ja so in der Form nicht, deswegen waren da sicherlich schon andere Wege und auch Investoren, als es war ja nichts, wo ich jetzt sage, das brauche ich. Deswegen habe ich sicherlich ein Grundverständnis dafür auch entwickelt, dass es wichtig ist, am Anfang einfach auf die wesentlichen Dinge zu achten, einfach zwar langfristig zu planen, aber trotzdem von heute an von heute auf morgen zu gucken, so wie es vielleicht die Startups auch tun. Aber was ich ich habe viel mehr gelernt in durch meine Gespräche mit den Startups selbst, weil die mir natürlich auch sagen, wo sie stecken, wo sind die Ziele, das können wir heute noch nicht machen, das wollen wir dann später machen, Mitarbeiterversorgung, nee das geht gerade nicht, da können wir in einem Jahr drüber reden. Das heißt, meine Erfahrungen in der Zielgruppe basieren vielmehr nicht auf der eigenen unternehmerischen Tätigkeit in der Gründerfinanz, sondern vielmehr aufgrund meiner Beratungsleistung, dass ich sehr viele, ich sag mal ein paar tausend Gespräche im Bereich Gründungen mitgemacht habe, wo ich über die Probleme und Themen der Startups auch Erfahrung sammle und dadurch natürlich auch heute ein ganz gutes Wissen habe, wenn heute neue Startups zu mir kommen, die auch in der Phase sind wie Betadoc vor 13 Jahren, das oder viele andere Startups, dass ich da einfach viele viele Informationen und vielleicht auch mal ein paar ganz gute Tipps weitergeben kann und dass ich connecten kann. Ich war damals Teil der Zielgruppe, weil ich mitten in ihr saß, weil ich sie beraten habe, weil ich weil ich einfach auf jeder Veranstaltung auch mit dabei war, weil mich die Themen interessiert haben.
Holger Hegemann [00:13:49]:
Unternehmerisch ist ein Makler oder so ein kleines Beratungsunternehmen sicherlich noch ein bisschen was anderes, als wenn jetzt da quasi so ein Weltveränderndes, cooles Startup aufgenommen wird.
Maximilian Schroll [00:13:59]:
Ja, definitiv.
Holger Hegemann [00:14:00]:
Da Resultiert man Erfahrung aus den ganzen Gesprächen.
Maximilian Schroll [00:14:04]:
Ja und da bist du, war das für dich intuitiv klar, dass du sagst, hey, da ist meine Zielgruppe, da muss ich auch hin. Wie bist du da reingewachsen? Also das klingt so wahnsinnig einfach in Anführungszeichen, wie du das erzählst. Natürlich auch mit den ersten paar Jahren, die ein bisschen brauchen, anzulaufen, auch was den Umsatz und so weiter angeht, aber war für dich von Anfang an klar, ich muss mit dieser Zielgruppe so viel wie geht natürlich im Kontakt sein und ich muss vor allem auch die Zielgruppe fragen, was für Probleme habt ihr denn, erstmal herausfinden zu können für mich, was kann ich denn für Probleme, die wirklich auch relevant sind, für diese Zielgruppe lösen?
Holger Hegemann [00:14:39]:
Ich hatte eben schon mal so kurz erwähnt dass ich ein typ bin der eigentlich sehr darauf guckt worauf habe ich bock ja das ist das ist manchmal auch weil sie manche sagen würden hände in die hände beim kopf sagen gut Gott müssen wir erstmal alles durchsuchen oder ich sag mal umzusuchen, ob der Weg der richtige ist. Und ich hab immer gesagt, okay, das mit diesen Startups, das finde ich jetzt cool, das mache ich jetzt, aber habe ich denn Bock in Köln, in Sülz, mir irgendeinen Ort, also einen kleinen Raum anzumieten, auf irgendeiner Straße zu sitzen und zu hoffen, dass zufälligerweise ein Startup vor der Tür vorbeiläuft und sagt, ach guck mal, da steht ja Gründerfinanz an dem Schild, da kann ich ja mal reingehen. Auf gar keinen Fall. Also gesagt, ich muss zu dem, weil es war auch nicht so, da muss man ja auch mal realistischerweise sagen, es ist ja auch nicht so, dass die Welt jetzt auf einen Versicherungsmakler wartet, der sich auf so ein Thema fokussiert, sondern es ist und bleibt der Mensch, der hinter diesem Unternehmen steht. Ja und wenn ich jetzt überhaupt nicht gepasst hätte in diese Zielgruppe, dann kann mein Marketinggedanke dahinter noch so toll sein. Dann hätten die auch gesagt, oh der Typ der nervt ja, aber ist mir egal ob der Gründerfinanz heißt oder wie auch immer, ich gehe trotzdem lieber zu meinem Hans-Meyer-Versicherungsberatungskollegen, der bei mir aus dem Ort kommt, weil der mir einfach 10 mal sympathisch ist. Also ich musste da rein, habe gelesen in Köln wird das Clusterhaus eröffnet, da musste ich gucken, hoffentlich lehnen die mich nicht ab, ich bin ja nun mal Makler und kein Startup in der klassischen Form, kenne viele Leute, habe dann gesagt, Mensch kannst du mich dem mal vorstellen und und und, so wie es in der Kölscher Klügel ein bisschen ist und dann habe ich da einen Platz bekommen und ich glaube, ich war glücklich damit und ich glaube aber auch alle anderen mit denen ich jetzt, die damals die Entscheidung getroffen haben, komm Holger darf rein, Die sind auch happy, dass sie das gemacht haben. Und so kam das.
Maximilian Schroll [00:16:20]:
Sehr, sehr spannend. Und was würdest du sagen, was hast du über die Jahre jetzt in der Zusammenarbeit mit dieser Zielgruppe, mit Startups gelernt? Was sind so die verschiedenen Phasen, die die durchschreiten? Und was ist auch der Unterschied oder wie verändert sich der Versicherungs- oder der Risikoschutzbedarf in dem Fall?
Holger Hegemann [00:16:38]:
Wir haben uns verändert und in der Beratung, ich bin sicherlich mit den Erfahrungen, die ich heute habe, natürlich noch der oder vielleicht auch noch selbstbewusster. Früher war man doch mehr, auch weil man selber in so einer Situation ist, wo man natürlich jung ist, nicht ganz so, ja nenne ich es selbstbewusst, wie auch immer und so klar in seinen Dingen, die man auch als Berater mitgibt. Und heute geben wir, deswegen kann ich eigentlich sagen, was hat sich daraus entwickelt. Also ganz klare Sache, ja alles was an Risiken da ist, was dich und Dritte existenzgefährdend auf das Risiko, wo das zu hoch ist, da musst du Absicherung treffen. Also klassisches, was alles im Haftpflichtbereich drin ist. Und da geben wir heute auch mehr klare Kante und sagen, wenn ein Unternehmen der Meinung ist, ne so eine Haftpflicht oder sowas brauchen wir nicht, mir reicht die aus, wenn ich eine Inhaltsversicherung habe, weil mir ist mein Laptop viel wichtiger als die Drittschadenabdeckung, wenn ich jemand anderes und damit auch mein eigenes Risiko gefährde, dann sage ich ja, sorry, dann sind wir nicht passend. Dann sind wir nicht der Berater mit dem selben Mindset, der zu dir passt. Also Da habe ich eine ganz andere klare Linie.
Holger Hegemann [00:17:47]:
Das heißt, der Start geht und das ist eigentlich überall so. Erstmal die eigene Absicherung des Unternehmens, Haftpflichtthemen, D&O-Themen sind heute natürlich ganz, ganz stark gefragt. Dann guckt man, sind da schon viele Mitarbeiter mit starken Equipment oder nicht. Also Inhaltsversicherung ist eher so ein Ding, willst du, willst du nicht. Kannst du es selber tragen, kannst du es nicht selber tragen. Also da überlassen wir das dann auch mehr dem Kunden. Und das wächst dann, wenn dann irgendwie das Team dazu kommt, dann kommt darüber hinaus das ganze Thema der Benefits, Mitarbeiterversorgung. Da gucken wir, dass wir da was Interessantes aufbauen.
Holger Hegemann [00:18:19]:
Also ich glaube, das ist gar nicht so anders wie ein Student, der quasi anfängt zu studieren und sagt, du brauchst jetzt mal deine eigene Haftpflichtversicherung, deine WG abzusichern. Ja, kannst du überlegen oder musst du nicht, ja ist manchmal noch über die Eltern ein bisschen mit drin. Das wächst und da ist der Weg gar kein anderer, aber da zu gucken, passende bedarfsgerechte finanziell nicht so belastende Konzepte, trotzdem mit High quality. Das ist unser Ansatz und wir sind mit jedem Unternehmen mitgewachsen. Also das ist natürlich die Chance, die wir haben. Am Anfang klein und wenn die Unternehmen wachsen, dann sind wir auch dabei und die haben uns auch nicht alleine gelassen. Also die haben nicht gesagt, so danke für den Start Gründerfinanz. So und jetzt haben wir Bock auf einen anderen Makler, sondern die haben gesagt, wenn nicht gerade irgendwie die verkauft wurden und dann andere Entscheider da waren, haben die gesagt, ey wir gehen mit euch auch in die große Welt hinein, weil ihr einfach uns von Anfang an begleitet und wir total großes Vertrauensverhältnis haben.
Maximilian Schroll [00:19:20]:
Gab es in der Zeit für dich Schlüsselmomente, wo du gesagt hast, boah da habe ich richtig was gelernt. Also ich meine, ich glaube jeder, der mal im Versicherungsprinzip gearbeitet hat, der hat so Erlebnisse, bei denen er sagt, die bleiben in Erinnerung. Also die heben sich ab von den Alltagssachen, die irgendwo so rumkommen. Ob es jetzt Schadenereignisse sind oder ob es auch mal ein großer Kunde ist, den man gewinnt. Wie war das bei dir? Hattest du auch solche Schlüsselmomente?
Holger Hegemann [00:19:44]:
Ja, sicherlich. Ich überlege gerade, es waren bestimmt mehrere oder mehrere schöne Momente, wo man sich einfach bestätigt fühlt, dass das, was man tut, irgendwie doch auch was gutes ist ja und wichtig ist zwar auch ein moment in dem ich meine ich wo ich mit unseren werten mal auf die probe gestellt wurde das heißt ich habe immer gesagt ich will eigentlich nur die richtigen Unternehmen bei uns betreuen. Also nennen wir es mal so wie ein Kunde das von uns auch quasi uns gegenüber gesagt hat, das habe ich auch schon öfters, das kennen vielleicht schon einige, die das hören. Wir wollen eine arschlochfreie Zone. Eine arschlochfreie Zone heißt nicht, dass wir irgendwie glauben, wir werden besser als andere, sondern eine arschlochfreie Zone heißt einfach, wir glauben, dass wenn alle das Beste geben und unegoistisch einfach mal einen Raum werfen, dass für alle dann auch was Gutes dabei rumkommt. Und nicht einer nur auf sich guckt, so wie kann ich hier die größten Vorteile rausziehen, sondern einfach, wir geben alle unser Bestes und dann kommt für alle auch was Gutes dabei rum. Und da hatte ich damals mal eine Anfrage wirklich von einem Kunden, der hätte in den ersten Jahren, das war glaube ich zwei Jahre nach Gründung, da hatte ich irgendwie ja wenig, also noch kleine Umsätze, der hätte auf einen Schlag meinen Jahresumsatz verdoppelt mit dem, was er mir angeboten hat an Beratungsthemen, die ich da von ihm über, also die Firmen, die ich hätte betreuen können. Und das war so unsympathisch und so arrogant und so nicht das was ich mir vorstelle für für für meine Kundschaft aber es war natürlich in dem Moment einfach eine Verdopplung meines Jahresumsatzes.
Holger Hegemann [00:21:14]:
Ich habe dieses Gespräch geführt und habe dann bin nach Hause gegangen und habe überlegt so wow das ist eigentlich total geil du kannst jetzt sofort einen Riesensprung machen für damalige Verhältnisse. Und bin am anderen Morgen aufgewacht und hab gesagt, ist das der Weg, den du mit der Gründerfinanz gehen wolltest? Jetzt ist es auch irgendwie eine Probe. Wirst du schwach, nur weil es Geld wingt oder halt nicht und dann habe ich ganz klar dem abgesagt, ich so, nee, sorry, ich möchte da nicht in die Beratung rein, weil das nicht im Grunde genommen so unser Ansatz von Beratung ist und es lohnt und ich mit ihm auch einfach nicht gut klarkam eigentlich, also merkte ich, dass wir nicht ähnlich ticken. Das habe ich abgelehnt und das war so eine Befreiung. Da habe ich mir gedacht, das war so eine Stärkung meines, meiner, meiner, wo ich auch wirklich stolz auf mich war, dass ich gesagt habe, hey, das ist das, wofür du antrittst. Ja, nicht jeden Euro einfach mitnehmen, nur weil er da liegt und weil er einfach ist oder auch, wie auch immer, sondern guck darauf, ob du Bock hast, mit diesem Menschen zu arbeiten und ob das das ist, wofür du antrittst. Und ich glaube, dass das im Nachgang viel mehr Umsatz gebracht hat, als ich in dem Moment hätte jetzt dann direkt mitnehmen können, weil mich das gestärkt hat und ich mit breiter Brust rausgehe und sage ja wir treten hier an und wollen quasi diese arschlochfreie Zone und dass das was wir tun, das ist wovon wir überzeugt sind und es nicht von hinten im Euro leiten lassen. Das war eine ganz wichtige Probe in dem Moment, die schön war, also die mich nachträglich extrem gestärkt hat.
Maximilian Schroll [00:22:41]:
Respekt, also das ist auch gar nicht so einfach, wie man sich das jetzt vorstellt in so einer Situation. Ja klar, ich habe meine Prinzipien und dann stehe ich dazu. Aber da würde mich jetzt auch interessieren, wie dein Blick auf dieses Thema kurzfristige Skalierbarkeit versus nachhaltiges Geschäftsmodell in unserer Branche ausschaut. Also wie blickst du da drauf? Zumindest in meiner Wahrnehmung und mit ganz vielen Maklern, mit denen ich spreche, teilweise auch Zusammenarbeit, die sind in Partnerschaften, in Anführungszeichen, nenne ich es mal, die zwar einen gewissen Nutzen stiften für sie, ihnen in der Regel Leads bringen, so als eines der, einer der größten Pain-Points, die aber dafür wirklich sehr, sehr, sehr viel nehmen. Und zwar nicht nur von der Abschlussprovision, sondern natürlich auch von dem Unternehmenswert, der da aufgebaut wird. Auf der anderen Seite wird eben gelockt mit, ja super, wir legen dir die Termine in den Kalender und du musst sie nur noch abberaten. Aber ist natürlich was, was sehr, sehr kurz gedacht ist, was ich total verstehen kann, weil viele Makler haben eben diesen kurzfristigen Pain. So wie komme ich denn an Neukunden? Ich habe keine Lust, meine Freunde, Verwandten irgendwie anzugehen und irgendeine Art von Calder-Krise zu machen, für die ich mich selber schämen muss, sondern ja, ich möchte eigentlich selber ein nachhaltiges Geschäftsmodell, aber ich muss auch überleben und jetzt Umsätze machen und ich will erfolgreich sein.
Maximilian Schroll [00:23:55]:
Und ich habe da manchmal den Eindruck, die Ziele, wo man eigentlich hin will, die sind nicht jedem so klar, wie es dir jetzt schon immer klar war und die Prinzipien, die sind glaube ich auch, also nach denen man handeln will, die sind glaube ich auch vielen gar nicht so sehr klar. Wie blickst du auf diesen Konflikt und wie blickst du in dem Kontext auch auf die Entwicklung der Branche, seit du dabei bist?
Holger Hegemann [00:24:19]:
Also zum einen ist es auch so, dass ich da wieder sagen muss, ich damals die Entscheidung so zu treffen, jetzt auch mich gegen diesen Umsatz zu entscheiden, ich hatte damals einfach diese Chance auch dazu, weil ich in einer Lebenssituation war, mit wem ich auch ausgekommen bin. Ja und wenn man natürlich heute, also ich habe aber immer auch gesagt, wenn der Tag kommt, an dem ich wieder vor dieser Entscheidung stehe und sage, ich muss jetzt diese Entscheidung treffen, ob ich diesen Umsatz nehme oder nicht und dieser Umsatz entscheidet jetzt vielleicht darüber, ob ich das Unternehmen weiterführen kann, die Gründerfinanz oder nicht. Wenn es so eine krasse Entscheidung wäre, das war es ja damals zum Glück nicht, ich bin ja damals mit den wenigen auch so irgendwie hingekommen, dann müsste ich heute, Dann müsste man heute für sich entscheiden, wenn das kurzfristig das Erfolgsmodell wäre, verlasse ich die Branche oder nicht? Weil es dann einfach nicht das Richtige für einen ist. Wenn ich sagen, ich erfolgreich werde und damit mein Alltag nicht finanzieren kann, muss ich überlegen, ob ich was ganz anderes mache und entweder die Branche verlasse oder die Seite wechseln und sage, ich gehe zum Versicherer und führe da auch ein sicheres finanziell abgesichertes Leben. Was heute kurzfristig so passiert, ich meine heute gibt es ja auch viel mehr Unternehmen, die digital ihre Geschäftsmodelle aufbauen, wo es Masse geht, wo es Effizienz geht. Wir sind noch im Grunde genommen, wir wollen auch effizient sein, wir wollen aber auch sehr persönlich sein. Wir haben den hybriden Ansatz, bauen jetzt auch digitale Modelle dahinter und wollen ja auch jetzt, ich sag mal, bekommen ja auch Kunden Kontakte, die wir angehen wollen, Startup Kontakte und da dann schauen, passt das zu uns. Ich finde es richtig, wie sich die Branche entwickelt, also in Richtung auch effektivere Modelle, die kurzfristig auch Erfolg bringen.
Holger Hegemann [00:25:57]:
Für mich ist es halt extrem wichtig, dass wir nicht verloren gehen dahinter. Dass eigentlich so jedes Konzept, jede Marke oder wir wollen es jedenfalls für etwas steht und man weiß, ich kann über Holger relativ digital Dinge abdecken, die mir jetzt am Anfang auch relativ unemotional nicht so wichtig sind als Kunde, wo ich sage, ich will das einfach mal machen, aber wenn ich ein Problem habe, dann stehe ich da. Das heißt, der hybride Ansatz ist der Weg, mit dem wir kurzfristigen Erfolg über digitale Wege, aber langfristige nachhaltige Betreuung doch versuchen wollen zu vermischen. Das ist nicht einfach, weil gerade der digitale Weg da rein im Alltag auch irgendwie Zeit dauert, das alles umzusetzen. Wir haben jetzt hier nicht irgendwie ein Investor hinter uns, der sagt Du, jetzt baut mal einfach mal ein Jahr lang eure digitalen Tools auf und beraten müsst ihr gerade nicht, sondern wir müssen Geld verdienen und parallel dazu uns auch weiterentwickeln. Das ist eine ziemliche Herausforderung. Früher war das Leben auch manchmal leichter in der Zeit, in der ich deutlich weniger Umsätze hatte, aber auch mit ein, zwei oder alleine unterwegs war. Das war alles viel klarer.
Holger Hegemann [00:26:57]:
Heute gibt es sieben, sieben Themen, acht Themen, die man sich parallel kümmern muss, obwohl die Umsätze ganz andere sind, ist das alles nicht immer nur Friede vor der Eierkuchen und man sagt, oh ja, hier, wenn ich Urlaub mache, oder ich mache das hier alles nur noch so just for fun. Das ist eine richtige Herausforderung, die Zukunft zu gestalten, aber es hat auch gerade so eine hohe Spannungsphase. Und was mir zum letzten Mal so ein bisschen auf den Keks geht, ist, dass die Branche sich leider dahin entwickelt, nicht zwingend mehr zusammenarbeitet, sondern oftmals auch mit unterschiedlichen Modellen immer gegen die anderen schießt. Weißt du, dass ich da ein bisschen sensibel bin auf dem Thema. Und das regt mich total auf, weil ich sag mal, es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern es gibt auch einfach gute Modelle, dann gibt es bessere Modelle. Das heißt aber nicht, dass das Gute gleich total scheiße ist.
Maximilian Schroll [00:27:44]:
Lass uns da mal konkreter werden, Holger. Was genau meinst du?
Holger Hegemann [00:27:47]:
Also bei mir ist es so, dass wir ja zum Beispiel das Thema Provision erwähnt wir sind in der Provisionswelt unterwegs das heißt wir arbeiten sehr stark mit rabattierten Verträgen in der betrieblichen Altersvorsorge zum Beispiel gibt es bei uns regelmäßig eine halbe Wertung Das ist natürlich eine deutliche Verbesserung auch kostenseitig. Wir haben ein Riesen Service Programm dahinter. Das heißt bei uns wird das Onboarding übernommen, das Offboarding der Mitarbeiter. Wir prüfen Fremdverträge. Wir übernehmen die Fremdverträge in unsere Betreuung, obwohl wir da nichts mehr dran verdienen. Wir machen Deckungskapitalübertragung. Wir versprechen, dass dieser Vertrag, wenn der Kunde es denn will und der Mitarbeiter sich auch mit uns gut in die Kommunikation geht, dass dieser Vertrag seine Reise erfüllt. Das ist für mich der wichtigste Punkt.
Holger Hegemann [00:28:26]:
Die Kosten am Anfang sind auch wichtig, aber was bringt dir ein guter Vertrag mit den besten Kosten, am besten im Zweifel gar keine, Honorar-Tarif, wenn ich den nach drei Jahren aus Unwissenheit wieder platt mache. Und da wird letztendlich gerade auch mit vielen digitalen Plattformen, vielen Honorarmaklern, die einfach quasi völlig völlig platt argumentativ immer die schlechteste Provisionswelt als ihre Argumentation nehmen und mit der besten Honorarwelt daneben halten und sagen so guck mal hier bei uns gibt 60.000 Euro mehr Altersvorsorge, wo ich sage das ist so falsch gerechnet und das entspricht so nicht der Realität und was die machen, ich bin großer Freund von Honorarberatung, richtig geil, weil die einfach super starke Konzepte an die Hand bieten, aber wenn die, wenn die im Grunde genommen einfach da sich nur durch profilieren können, indem sie die anderen schlecht machen, dann haben wir ein ganz, ganz, ganz großes Problem perspektivisch in der Branche, weil das einfach nur auch ein schlechtes Bild auf alle wirft. Und ich würde daher im Grunde genommen mir wünschen, dass man in den Austausch geht und auch sagt, ja, klar, ich habe den Honorar-Tarif, der hat hier kostenseitig noch mal ein paar Punkte mehr, dafür muss der Arbeitgeber in der BAV aber dann zum Beispiel auch Kosten an sich zahlen. Der mag da arbeiten, der Nummer auch nicht umsonst. Und da gibt es eine halbe Wertung, da hat der Arbeitgeber keine Kosten, dafür ist der Tarif ein bisschen schwächer, hat hinten heraus eine andere Ablaufleistung. Aber jetzt nehmen wir einfach mal an, ich habe hier für einen Kunden eine Ablaufleistung, bei dem einen kommen 1000 Euro raus, bei dem anderen kommen 1050 Euro raus. Das heißt doch noch lange nicht, dass die 1000 Euro, die ich vielleicht ins Ziel gebracht habe, weil ich über die 30 Jahre einen ganz anderen Service gebracht habe, nicht total wertvoll sind. Und mal davon abgesehen, dass wir mit ganz anderen Arbeitgeberzuschüssen arbeiten, wo ich sage, da braucht mir eine, da hat auch dann, wenn ich 30, 50, 100 Prozent Arbeitgeberzuschuss habe, bei mir ein anderer sagt, ja ich habe 15 Prozent Zuschuss, aber noch Tarif, da müssen wir uns doch nicht fragen, welcher Tarif besser ist.
Holger Hegemann [00:30:20]:
Meiner mit Provision und 50% Arbeitgeberzuschuss. So, und da wünsche ich mir in der Hand, dass man sagt, lasst uns mal mehr miteinander. Das heißt ja nicht unkritisch, Aber da bin ich auch vielleicht ein bisschen zu emotional, weil ich auch einfach sage, da kritisiert man indirekt ja auch das, wie wir es tun. Und ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass wir das Richtige tun für jeden Kunden, der bei uns ist. Und das kann jeder Kunde, der bei uns ist, auch bestätigen. Und da bin ich, wenn ich das... Deswegen ziehe ich mich aus LinkedIn leider aktuell ein bisschen mehr zurück. Weil in der ganzen Welt und nicht nur bei uns, ist immer mehr auf schlecht, du schlecht, ich gut.
Holger Hegemann [00:30:59]:
Und das ist eine Mentalität, die einzieht, die geht mir... Ja, die kotzt mich an, es mal ganz klar zu sagen.
Maximilian Schroll [00:31:09]:
Ihr darf geflucht werden übrigens. Aber
Holger Hegemann [00:31:12]:
ich möchte, das sind alles gute Leute. Das ist so, wo ich sage, gerade wir, die irgendwie doch auf der grundsätzlich doch mal fairen Seite der Welt stehen, lasst uns nicht auch in dieses Social-Media-Game so einsteigen und nur weil das so am meisten Erfolg bringt. Ich glaube, das ist einfach, das wird nicht die Welt sein, in der wir leben wollen. Und dass es natürlich schwarze Schafe gibt und die darf man auch benennen. Aber man kann nicht so komplett mal mit einem Wisch über alle drüber und alles, alles scheiße und wir sind die geilsten. Da bin ich auch am Überlegen, ob es richtig ist, dass ich mich zurückhalte oder ob ich sage, okay, ich muss auch raus. Ich muss auch mehr dazu schreiben, weil ich kann das Feld nicht einfach so da denen überlassen, die am lautesten schreien, sondern ich muss auch entsprechend dann mal klare Kante zeigen, aber will mich eigentlich da auch nicht so hart einbinden, weil das, was die meisten machen, ist einfach wichtig und gut und da sollte man auch dann wirklich sich über seine Stärken profilieren und nicht über die Schwächen der anderen, wenn man es denn überhaupt Schwächen nennen darf.
Maximilian Schroll [00:32:11]:
Sehr sehr gute Take, Holger. Wie du weißt, ich bin ja, Ich versuche mich so ein bisschen in dem Thema auch als Brückenbauern. Ich glaube jetzt wird es mir auch nochmal klarer. Wir müssen auf jeden Fall mal ein Gespräch führen, bei dem wir die beiden Seiten auch zusammenbringen. Weil es ist so, wie du sagst. Es ist natürlich Marketing, das sehr, sehr effektiv ist. Das polarisiert. Das Leute von Sekunde eins und du sagst es selber, du bist sehr emotional bei dem Thema, das auch dich in dem Fall als Leser emotionalisiert.
Maximilian Schroll [00:32:37]:
Du liest die Hook, liest weiter, weil du ja schon denkst, kann doch nicht wahr sein, liest weiter, ärgerst dich total drüber und damit gibt es quasi in der Welt des Marketing, dem ganzen der Erfolg recht in Anführungszeichen. Bei uns ist zum Beispiel, also ich kann mich total gut mit dem was du sagst identifizieren, auch mit der LinkedIn Pause der Selbstverordneten, weil es einfach sehr sehr sehr anstrengend ist nur noch in diesen Binaritäten irgendwo unterwegs zu sein. Und das ist sehr ermüdend, weil man die ganze Zeit irgendwas liest von, ja, wir hätten gern mehr Fachcontent. Ich denke mir so, ja, stimmt, wir auch. Und Fachcontent, das machen wir zum Beispiel mit Kunden ja auch, der konvertiert auch, wenn er die richtige Zielgruppe adressiert. Also das funktioniert. Man muss gar nicht dieses Spiel mitspielen, weil das was man damit dann am Ende erreicht, das müsste man wirklich mal einfach auch gegenhalten und vergleichen und rausfinden, okay habe ich jetzt mehr kaputt gemacht, nur weil ich vielleicht mehr Impressions habe. Was bringen mir diese Impressions, wenn dabei 0 Euro Return und Invest rauskommt, außer dass ich Branchenkollegen im Zweifelsfall dann irgendwo wütend gemacht habe.
Maximilian Schroll [00:33:40]:
Und ja, ich glaube, weil ich auch beide Seiten verstehen kann, ich sehe auch in beiden Modellen die Sinnhaftigkeit. Vor allem bei einer Zielgruppe, wie du sie jetzt bedienst und ich bin selber Gründer und ich weiß, wie so die ersten ein, zwei Jahre da ablaufen, da ist es nicht so, dass man diese Entscheidungen dann trifft und sagt, ja klar, ich gönne mir jetzt mal das Honorar, sondern da schaut man auf jeden Euro und überlegt sich, wie kann ich jetzt mit diesen sehr begrenzten Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, irgendwie das Beste machen, die nächsten Wachstumsstücke gehen zu können.
Holger Hegemann [00:34:05]:
Das ist ja auch im grunde genommen wenn ich jetzt das in dem kompositbereich ist das ja für alle in ordnung ja weil da haben die haben die meisten ja gar keinen bock darauf das zu machen und sagen da ist das super provision dabei sind da 20 prozent im zweifel der prämie erweckt da können wir daraus haben wie das sind 20 Prozent über Honorar wäre es doch. Also das da wird sich auch rausgepickt, wo man gerade so sagt, das ist das interessanteste Feld, da können wir mal ein bisschen reinhauen und eins auch, also ich stelle mich hier vielleicht gerade hin und sage so, ja ich bin so weise, sag hier nicht immer alles rummotzen und zusammen und die Hand gehen. Ich war früher, als ich jung war, habe ich mich auch deutlich mehr, also keine Ahnung, als ich gegründet habe, da war ich auch, hatte ich eine kürzere Zündschnur auf Dinge, sei es dann auch damals Strukturvertriebe oder sowas. Ja, da bin ich auch, da bin ich auch da, Es geht gar nicht und dies und das. Das sehe ich heute alles auch ein bisschen anders, wo ich dann sage, natürlich gibt es da viele Dinge, die nicht dementsprechend, wie ich sie mache. Aber, und da darf man auch drüber reden, aber früher war ich auch vielleicht zu pauschal über alles. Das heißt, ich war nicht, war auch vielleicht in gewissen Dingen so, aber mittlerweile sehe ich es einfach auch ein bisschen differenzierter und sage, der Weg, der stresst einen auch selber, finde ich, weil man einfach auch echt ein bisschen negativ wird. Und auf der anderen Seite ist das einfach auch nicht immer die Wahrheit, dass man sagt, es gibt nur diese schwarze und weiße Welt.
Holger Hegemann [00:35:19]:
Und davon habe ich mich ein bisschen gelöst und habe auch Dinge getroffen, wo ich damals gedacht habe, Mensch, wie kann man denn da für dieses Vertriebskonzept arbeiten und komme auf Konzepte, wo ich sage, wow, das hat diese Person aber richtig gut gemacht. Ja, und vielleicht war es nicht der stärkste Kostentarif, aber es waren andere Skills in dieser Beratung, die einfach richtig gut waren. So, das wird immer nur so, dadurch habe ich mich vielleicht ein bisschen ja, selber auch entwickelt, möchte ich es da sagen, in dem Bereich, oder bin entspannter geworden, Kommt ja im Alltag.
Maximilian Schroll [00:35:54]:
Ja, schön, dass du das so transparent machst. Ich kann da auch aus eigener Erfahrung sagen, geht mir genauso. Also ich habe vor zwei Jahren noch sehr viel pauschaler über das Thema Strukturvertriebe nachgedacht. Ich glaube auch, dass wir schon unterscheiden müssen zwischen vereinzelten schwarzen Schafen oder wo ist vielleicht ein Fehler im System und das fände ich auch viel interessanter, sich mehr darüber zu unterhalten, weil die Diskussion über die schwarzen Schafe, die führt dazu gar nichts. Und du hast es auch selber gesagt, wenn wir beim Kunden sind, ganz ehrlich, was hat man denn für eine Möglichkeit, einen Kunden, der vor allem, wenn es jetzt nicht B2B ist, im Zweifel gar keine Ahnung von Versicherungen hat oder auch Finanzprodukten. Der interessiert sich auch nur sehr bedingt für die inhaltliche Ausgestaltung. Der möchte natürlich das Gefühl haben, ich schließe hier gerade was Gutes ab, aber genau da sind wir eigentlich auch schon beim ganzen Kern. Er möchte das Gefühl haben.
Maximilian Schroll [00:36:42]:
Er hat nicht das Wissen, weil er eben die AVB gelesen hat, verglichen hat, versteht, was da drinsteht und so weiter und so fort, sondern es ist eine gefühlte Entscheidung und die muss sich gut anfühlen. Und dafür braucht es Vertrauen in die Person, die einem da gegenüber sitzt, die einem die Sachen erklärt und die einem die Lösung anbietet und die Lösung dann auch für einen abwickelt. Und genau da ist natürlich auch für vor allem junge Vermittlerinnen und Vermittler der Punkt, ich kann den anderen fachlich nicht so auf der inhaltlichen Ebene stellen, selbst wenn ich da vielleicht viel viel besser wäre, sondern ich muss wenigstens, auch wenn ich quasi ein fachliches Konzept oder Angebot vorliegt, das besser ist, ich muss gleichermaßen auch das Vertrauen damit in die andere Person, in den anderen Betreuer irgendwo in gewisser Weise angreifen. Und deswegen glaube ich, ist es eine Sache, die in diesem Geschäftsmodell ein bisschen drin steckt auch. Also ich bin auch total für, dass wir da die Ellenbogen ein bisschen mehr einfahren, aber ich glaube das funktioniert nicht, wenn wir uns nicht den eigentlichen Problemen stellen und die sehe ich tatsächlich auf einer systemischen Ebene und da würde ich auch viel viel lieber darüber sprechen, weil ich glaube das ist produktiver als sich die ganze Zeit daran festzuhalten, die sind die Bösen, wir sind die Guten. Das bringt am Ende gar keinem was. Dann gibt es die nächste Reportage, die wieder zeigt, die sind alle gleich und halt gar nicht differenziert und auch da können wir gut was daraus lernen, weil das zeigt uns, die Branche, die versucht transparenter zu werden und faktisch wird sie das auch. Auch weil der Gesetzgeber uns da einige Sachen vorschreibt, was die Transparenz angeht.
Maximilian Schroll [00:38:11]:
Auf der anderen Seite ist es für den Verbraucher und jetzt hier auch wieder B2C, aber auch aus eigener Erfahrung B2B ist es nicht für jeden verständlich, was so die Unterschiede zwischen Vermittlerarten sind, was handelsrechtliche Unterschiede sind und so weiter und so fort. Deswegen glaube ich, wäre da ein wichtiger erster Anknüpfungspunkt und da würde ich dich total jetzt gerne noch dazu fragen, nachdem ich hier so ein bisschen monologisiert habe, sorry dafür.
Holger Hegemann [00:38:34]:
Nein, ich glaube, vielleicht bin ich voll bei dir.
Maximilian Schroll [00:38:36]:
Dankeschön. Würde mich total interessieren, wenn wir jetzt auf die systemische Ebene blicken, was muss in der Versicherungsbranche, insbesondere im Vertrieb, aber auch mit den Produktgebern passieren, dass wir diesen großen sozialen Auftrag, den wir als Branche haben und dieses Image, das wir auch leider haben und so sehr selber hassen, dass wir das Image verbessern können und diesem sozialen Auftrag noch gerechter werden können.
Holger Hegemann [00:39:01]:
Also wenn du jetzt den Auftrag jetzt vor allem auch stark in die Altersvorsorge rein siehst jetzt beispielsweise ja also da wäre es natürlich mein Wunsch, dass auch die Versicherer da jetzt mit durch digitale Tools einfach deutlich effektiver werden, dadurch natürlich auch Kosten einsparen können und dass die Produkte dadurch dann perspektivisch erhalten und das muss ja auch das allgemeine Ziel waren immer immer konkurrenzfähiger werden, weil die Vorteile einer lebenslangen Rente, die Vorteile von einem Modell, was einfach so lange schon so sicher ist und teilweise auch über Arbeitgeber mit unterstützt wird und sowas das finde ich schon schon das hat seine Daseinsberechtigung und deswegen ist für mich der Weg dass wir wirklich es schaffen in eine gewisse Effizienz auf das auf die ganze Produktwelt zu bringen und wenn wir die Effizienz draufbringen dann erfüllen wir auch mehr unsere soziale Verantwortung, zu sagen, wir kümmern uns mehr die Dinge, wofür wir da sind, nämlich eine gute Beratung. Und ich muss nicht in meinem Alltag, sagen wir mal 80 Prozent Zeit darauf verschwenden, Dinge zu tun, die gar nicht direkt am Kunden sind. Und deswegen brauchen, und da sind wir gerade in so einer Transformation hin. Und diese Transformation kostet ohne Ende Zeit im Alltag. Das heißt, ich will auf einen Weg, der effektiver ist, aber der nimmt mich eigentlich aus dem raus, wo ich mal vor fünf Jahren war. Ja, weil ich könnte auch sagen, ich mache die alte Welt weiter und das hätte zu bedeuten, dass ich mehr Zeit für Kunden habe, aber dann werde ich perspektivisch nicht konkurrenzfähig sein und das Unternehmen dahin entwickeln, wo es hin muss. Jetzt sind wir in der Phase, wo wir viele Themen mit angehen, verändern wollen, digitalisieren wollen, Produkte besser machen wollen, Produkte neu denken wollen. Also wir sind ja selber da, wie können wir die Welt besser machen mit unseren eigenen Mitteln.
Holger Hegemann [00:40:41]:
Ich muss nur auf die Mittel der Versicherer zugreifen, aber wie bauen wir aus diesem Versicherer- Baukasten noch was drumherum, was es einfach noch geiler macht. Und da ist viel Gehirnschmalz drin, macht auch total viel Bock, aber es kostet halt auch extrem viel Zeit. Und da wünsche ich mir, dass wir einfachere Mittel an die Hand bekommen, schnellere Bearbeitungszeiten bei Versicherern, damit ich mich mehr auf das konzentrieren kann, wofür ich eigentlich antrete, nämlich draußen zu beraten und die Versicherungswelt zu etwas zu machen, wo man vielleicht mal irgendwann darüber sagt, hey, weißt du was, Versicherungen, wie die waren früher mal scheiße, das hat mal genervt und dieses alte strucci thema oder oder wo man dieser negative touch ja das war immer das beispiel des versicherungs vertritt das so negativ sieht das hat sich mal verändert das dafür trete ich im grunde genommen natürlich möchte erfolgreiche gründer finanz aber ich glaube der Weg darüber geht, indem wir sagen, was kann ich tun, damit die Branche einen besseren Ruf bekommt. Weil wenn ein guter Kollege da draußen was Gutes tut, dann zahlt das auch gut auf mich ein. Ja, weil er hat damit einen glücklich gemacht, der dann auf die Straße gehen würde. Also ich bin total happy, dass ich Versicherung habe. Wer sagt das heute schon? Ja und wenn das alle tun würden, mit dem für dasselbe Ziel anzutreten, dann würde das für jeden einzelnen von uns bedeuten, dass wir immer mehr da draußen finden, die sagen, ja klar, melde ich mal gerne. Ich habe auch von meinen Nachbarn gehört, wie wichtig es ist, hier eine gute Absicherung zu haben.
Holger Hegemann [00:42:03]:
Von Haftlieb bis Altersvergabe. Und so soll es sein. Also nicht nur Gründerfinanz ist gut, sondern wir müssen alle gut sein. Dann wird es für alle leichter. Weil Kunden sind genug da, weil die Makler beständen, die frei werden.
Maximilian Schroll [00:42:15]:
Und da haben wir jetzt hier zwei Seiten der Medaille, sage ich mal. Wir haben auf der einen Seite die Produktgeber und wir haben auf der anderen Seite diejenigen, die die Produkte beraten und vermitteln. Und da würde mich jetzt total interessieren, auf der Seite der Produktgeber, mal ketzerisch gefragt, brauchen wir so viele Versicherungsunternehmen, wie wir sie in Deutschland haben?
Holger Hegemann [00:42:34]:
Nee, also finde ich überhaupt nicht. Ich denke, das wissen die Versicherer auch, dass wir da eigentlich überflutet werden. Und Makler muss natürlich auch mit den Versicherern, mit vielen Versicherern arbeiten, seinem Maklerstatus gerecht zu werden. Es wäre jetzt aber gelogen, wenn ich sage, ich habe immer meine 100 Vergleicher hier, die ich da nebeneinander, sondern ehrlicherweise sind die Produkte in vielen Bereichen auch so nah beieinander, dass es im Grunde genommen eigentlich dann darauf ankommt, von wem bekomme ich den besten service aber welche bearbeitungszeiten wie sind die schaden bearbeitungsphasen wie digital ist das unternehmen aufgestellt das ist der ansatz den ich brauche und wo ich sage darauf gucke ich dann und ich möchte auch schneidet bitte alle diese diese ich sag mal schneidet mal die Hälfte eurer Produkte ab, die ihr da unten habt noch als Basislösung und was weiß ich, wenn wir versichern, dann versichern wir es auch richtig. Ja dann muss das auch 20, kann das auch ruhig 20 Euro mehr im Jahr kosten, das ist dann egal, das muss dir als Kunde das wert sein und dann immer mal die top Produkte mit mit der absoluten Daseinsberechtigung und die auch transparent und klar und auch in der Altersvorsorge nicht irgendwie der eine macht da den Deckungsstock auch noch mit sieben Prozent hochgerechnet der andere macht den Deckungsstock fair hochgerechnet und wie soll ich das vergleichen? Also da muss mehr Gleichheit rein, damit wir das sehen können, wer denn wirklich hier, also was sind die Zahlen, die wir nebeneinander halten und dann ist der Wettbewerb da, den wir brauchen, der dann auch den Versicherer unter Druck setzt, zu sagen, fuck, ich habe hier einfach auf der Ebene Optimierungsbedarf und das muss sich jetzt verbessern und deswegen weniger ist mehr, aber auf dem weniger dann bitte aber auch mehr Transparenz und Klarheit rein und die Produkte richtig pushen. Aber es gibt ja viele Synergien, gerade viele Versicherer gehen ja jetzt langsamer zusammen. Der Markt wird sich da bereinigen und ich hoffe, dass wir und es sieht so aus, auf die richtigen Partner gesetzt haben in den letzten Jahren.
Maximilian Schroll [00:44:28]:
Sehr, sehr gut. Du hast jetzt eine schöne Brücke gebaut vom Produktgeber zum Vermittler. Wir haben nämlich, du hast es angesprochen, das Thema Service. Service kostet immer Geld. Service kostet in Zeiten von modernsten Technologien wie KI und RPA zum Beispiel Investitionen ab Front, genauso Pflege, Wartung, Weiterentwicklung und so weiter und so fort. Und genauso natürlich Investitionen in Menschen, in Personal, die diesen Service auch irgendwo leisten können. Auf der anderen Seite haben wir eben die Vermittler, die ja darauf, wie wir jetzt gerade gehört haben von dir, angewiesen sind und für die das auch der maßgebliche, für viele ist es auch der maßgebliche Faktor zu entscheiden, mit wem arbeite ich denn dann auch wirklich zusammen. Auf der anderen Seite sehen wir, dass ganz ganz ganz viel Geld investiert wird, vor allem auch in Vertriebskommunikation, in Werbung und so weiter und so fort.
Maximilian Schroll [00:45:19]:
Wie blickst du denn auf diesen Interessenskonflikt? Weil ich meine, es ist natürlich auch immer damit verbunden, dass man Menschen was wegnehmen würde, in dem Fall jetzt auch vielen Vermittlern was wegnehmen würde, wenn man sagt, hey wir müssen Kosten an allen Ecken und Enden sparen müssen, dafür sorgen, dass wir insgesamt effizienter arbeiten, dass die Prozesse, die wir haben, effektiver werden, weniger das Gießkannenprinzip, mehr mit dem SkyPell arbeiten sozusagen. Wie blickst du da drauf, auf diesen Interessenskonflikt und wie könnte man den deiner Meinung nach befrieden?
Holger Hegemann [00:45:47]:
Meinst du den Interessenkonflikt, dass Versicherer sagen, wir gehen viel mehr hier auf diese Themen drauf oder dass ich als Makler das tue und dadurch gegebenenfalls versuche Mitarbeiter zu ersetzen?
Maximilian Schroll [00:45:59]:
Genau, also ich würde es aus der Produktgeberperspektive quasi interessieren, wenn wir uns gerade darüber unterhalten haben. Wir brauchen eigentlich gar nicht so viele Versicherer. Was wir brauchen sind Versicherer, die einen super guten Service bieten, die Produkte bieten, die etwas einfacher sind und sich weniger in einzelnen Klauseln vielleicht verlieren, nochmal irgendwie ein Differenzierungsmerkmal rauszuarbeiten. Und das natürlich aber immer verbunden mit Investitionen, die auf der anderen Seite gerade eben auch im Vertrieb gebraucht werden, weil der Wettbewerb eben so stark ist. Und wenn ich mich da irgendwo durchsetzen will, dann funktioniert das eben über den monetären Anreiz immer noch am besten, weil das das einfachste Argument ist, das ist ein ökonomisches Argument, das für jeden Unternehmer und jeden Selbstständigen sofort verständlich ist, dass ich mehr Umsatz machen kann, wenn ich mich für den Produktpartner entscheide Und dann vielleicht das Thema Service gar nicht mehr so hochgewicht. Mich zwar ärger, wenn ich dann mal zum Beispiel einen Schadensfall habe. Und ich erinnere mich an den Versicherer letztes Jahr, waren einige dabei, aber an einen ganz speziell, der relativ viel Gebäudeversicherungen macht und bei dem das Thema Service zum Beispiel extrem gelitten hatte letztes Jahr. Und wie gesagt, das ist nur ein Beispiel.
Maximilian Schroll [00:47:03]:
Ich glaube, das kann man über die Häuser hinweg auch so sehen. Auch natürlich, weil die Kosteneinsparstrategien der letzten Jahrzehnte immer bedeutet haben, wir müssen Leute ausstellen Und jetzt stehen wir eben genau vor diesem Dilemma, dass wir auf der einen Seite sagen, die Differenzierung über die Leistung, also wirklich die inhaltliche Leistung der Produkte, die ist gar nicht mehr so groß, sondern ist eigentlich schon in vielen Sparten und Produkten sehr, sehr homogen. Und auf der anderen Seite diesen Wettbewerbsdruck eben sagen zu müssen, hey, als Versicherer, ich muss mir diesen Umsatz irgendwie einkaufen. Und wenn wir mal an die Lebensversicherung denken, ist ja nicht so, dass Versicherer damit viel Geld verdienen. Also das ist ja jetzt kein Geschäftsmodell, das für den Versicherer so super rentabel ist, sondern wir wissen beide, das ist ziemlich spitze auf Knopf genäht und auch da die demografische Entwicklung wird noch ganz andere Herausforderungen mit sich bringen.
Holger Hegemann [00:47:53]:
Ja, also im Grunde genommen ist es ja, wenn ich aus Versicherer-Sicht denke, erst mal klar, an welchen Stellen muss ich effektiver werden. Das sind vor allem die Stellen, die hinter den Kulissen stattfinden, zu sagen, das kriege ich keinen Kunde mit, das kriege ich keinen Makler mit. Wenn ich jetzt Vertragsänderungen, Vertragsbearbeitung, Antragspolizierung, da ist ja auch schon viel passiert, aber eher so dieses Fachabteilungsthema, was mit mir als Makler im Austausch passiert. Da ist der Kunde ja eigentlich aus dem Vor, der merkt das ja gar nicht. Und da sehe ich dann, das muss einfach optimiert werden, damit ich sage, wenn ich halt eine wichtige Frage habe, die wirklich auch vom Versicherer beantwortet werden muss, dann will ich da nicht drei Monate drauf warten oder vier Wochen, sondern da muss ich wissen, da gibt es diese und die haben da Zeit für, weil dieser Mitarbeiter diese täglichen Blödelsarbeiten, sage ich jetzt einfach mal, nicht mehr selber machen muss, wie irgendwie einfache Vertragsänderungen oder sowas, sondern das läuft automatisiert dahinter hinweg und er kann sein Fachwissen für uns einsetzen. Ich glaube, dann werden Versicherer deutlich effektiver. Das ist hoffentlich, weil die haben ja Fachkräftemangel ohne Ende. Die suchen ja Leute und und und.
Holger Hegemann [00:48:54]:
Also da weiß man ja, dass die auch ohne Ende in IT investieren, weil das der einzige Weg ist, wie sie sich kostenseitig zukünftig noch retten können oder ich sag mal Oberwasser bekommen können, damit zu sagen, das lohnt sich ja alles vernünftig. Wir als Makler sind eigentlich dann dazwischen geschaltet und das ist für uns wieder etwas, wo ich sage, der Kunde darf ja am Ende nicht mitbekommen oder sollte nicht mitbekommen, dass das für ihn eine totale Unzufriedenheit ist, dass er das ja eben bei einem Versicherer anruft und sagt so ja bleiben sie mal kurz dran da kommt gleich einer dann ist 30 Minuten dran geblieben und irgendwann bist du weg ich auch eine Krise wenn das so ist ja aber wenn wir die Krise kriegen ist das nicht so schlimm weil wir sind der verlängerte Arm des Kunden und den Kunden rufen wir danach an. Wir haben uns dann eine halbe Stunde in die Warteschleife gesetzt. Wir haben sein Problem gelöst und der Kunde ist happy. Deswegen übernehmen wir den Service nach außen und der Kunde sagt, Mensch, mega geil und mit der XY-Versicherung bin ich auch ganz happy, weil da ist alles gut. Ja, der ist happy damit, weil wir den Mist übernehmen. Das ist auch die Aufgabe, die wir dazwischen haben. Wir sind sozusagen, das macht, das ist für uns auch eine wichtige Aufgabe.
Holger Hegemann [00:49:53]:
Es wäre aber schöner, wenn wir auch diese halbe Stunde uns ersparen könnten, damit wir effektiver werden. Das heißt, diese Zeit zu investieren, kostet mich Personal Und das ist was, wo wir auch daran arbeiten, dass wir sagen, wie kann ich denn Versicherer aussuchen, dass ich meinen Personal effektive einsetze und das nicht diese doofen Aufgaben übernehmen muss. Aber im Moment sind wir das und wir sagen, wir sind deine ausgelagerte Versicherungsabteilung, lieber Kunde. Wenn das Wort Versicherung fällt, dann und irgendeiner sagt, wir haben ja das und das, aber so, ja, nervt doch nicht lange rum, ruft die Gründerfinanz an, da sollen die sich drum kümmern. Das ist unser Ansatz. Und dadurch haben wir natürlich auch eine Daseinsberechtigung. Wenn alles so einfach wäre, dann wäre das vielleicht gar nicht mehr so wichtig. Aber das ist der Punkt, an dem wir uns quasi den Außendienst oder die Kommunikationseinheit des Versicherers übernehmen.
Holger Hegemann [00:50:39]:
Wir dahinter das Backoffice muss der Versicherer effektiv gestalten und viele Versicherer bauen ja auch ihren Außendienst ab, indem sie sagen, diese ganzen Ansprechpartner, wir dezentralisieren alles oder haben jetzt hier im Grunde genommen nicht mehr persönliche Ansprechpartner. Finde ich total blöd, ehrlicherweise, weil ich brauche immer noch meine Person und zwar nicht für die Frage, wo kann ich hier Bankdaten ändern, sondern ich habe ja wirklich ein Problem, ich brauche dich jetzt und das, das, das, das, das, das und die brauchen wir und die, die, die müssen wir auch immer als, als wir als Puffer zum Versicherer haben, damit ich weiß, der weiß sein Laden. Dieser eine Person kennt seinen eigenen Versicherer am besten und weiß genau, wo mein Problem bei denen jetzt gelöst wird. Und somit haben wir eine Kette, die muss effektiv sein und ganz hinten muss ganz viel Digitalisierung dran stecken, damit diese aufhaltenden Aufgaben, diese Showstopper quasi, dass die alle einfach weggehen. Und ich bin auch ein Freund davon zu sagen, wir haben Bauchladen, wir haben Privat, wir haben Gewerbe und wir haben Benefits. Da ist auch das Thema, wenn ich das jetzt machen will, ja also wir suchen da nun auch immer nach Verstärkung in den in den in den Ebenen, zu sagen, hey ich will diese diese diese diese Ebenen so stark hochprofessionalisiert haben, dass wir eigentlich drei Spezialeinheiten sind. Ja und dann das ist, das muss irgendwie das Ziel sein, dass man auch sagt so wir sind, es gibt 100 Prozent des Marktes im Gewerbe, wir sind auf 30 Prozent des Marktes sind wir total spezialisiert. So und wenn dann aus den 70 Prozent eine Anfrage zu uns kommt, die wir nicht so gut bedienen, dann will ich sagen können, wisst ihr was, ich habe eine Kooperation oder ich kenne einen anderen Makler, der ist genau dafür gemacht.
Holger Hegemann [00:52:26]:
Haben wir auch. Also wenn ich jetzt sage, ich habe irgendwie eine Wohnungsbaugesellschaft oder sowas, dann sind wir der Falsche. Ich kann auch sagen, ja super interessante Prämie, nehme ich mit, aber dann habe ich super Kontakte, dann rufe ich den Martin an und sage, Martin, ich habe hier einen Kunden für dich. Und das ist auch was, gemeinsam Lösungen finden und jeder in seiner Stärke bleiben, damit das effektiv ist, weil der andere fall kostet mich sonst viel Zu viel zeit und ich habe die qualität nicht Und somit optimieren wir uns und das heißt wieder hand in hand gehen wir sind keine konkurrenz oder wir können gemeinsam den markt verbessern
Maximilian Schroll [00:53:01]:
das finde ich auch noch super super spannend weil ich glaube da hat auch tatsächlich ein extremes Umdenken stattgefunden, vor allem ein, ich sag mal, da sieht man sehr gut die Unterschiede zwischen denjenigen, die wirklich noch in die Zukunft denken im Sinne von ich habe dann auch ganz viel Zukunft in diesem Job vor mir und denjenigen, die in die Zukunft denken und sagen, hoffentlich ist es bald vorbei, damit ich meinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Bei denjenigen, die da noch mehr Zeit vor sich haben, da sehe ich das genauso, wie du auch gerade gesagt hast, diese komplette Bereitschaft mehr zu kooperieren, auch mal ein Risiko einzugehen, weil man weiß, okay, diese Branche ist so klein. Und wenn jemand hier den anderen übers Ohr haut, dann wird ihm das auf alle Fälle mittelfristig oder vielleicht sogar schon kurzfristig selber auf die Füße fallen. Und das finde ich ist eine sehr positive Entwicklung, dass man sich quasi auch in der Maklerschaft ein bisschen mehr gegenseitig und miteinander in die Verantwortung nimmt. Das finde ich sehr, sehr gut. Und wenn man das jetzt mal so ein bisschen in die Zukunft denkt und sagt, okay, dieser Trend setzt sich fort. Wir haben ganz viele Makler und Vermittler, die jetzt ausscheiden werden über die nächsten fünf bis zehn Jahre. Wir merken, wir haben viel Konsolidierung auf der anderen Seite.
Maximilian Schroll [00:54:11]:
Was glaubst du, sind denn diese, ich sag mal, freieren Kooperationsverbünde und Modelle zwischen Maklern, die sagen, hey, ich will mir meine Unabhängigkeit komplett bewahren, ich möchte mich nicht irgendwo anschließen bei irgendeiner größeren Einheit. Was wird das Thema, vielleicht auch Assecuradöre oder selber sowas aufzubauen, wie du es jetzt gerade gesagt hast, nämlich den Innendienst natürlich vom Versicherer auch nutzen zu können, aber mehr Kompetenzen, was Risikozeichnung und dann auch Schadensabwicklung angeht, bei sich selbst oder miteinander aufzubauen. Ist es für dich eine Zukunftsperspektive, wo du sagst, ja, könnte ich mir gut vorstellen, oder sagst du, nee, ist kompletter Humbug?
Holger Hegemann [00:54:45]:
Also ich sehe es im Grunde genommen so, dass wenn wir Dinge, wir können ja auch ein Stück weit Versicherer entlasten, indem wir Dinge direkt übernehmen und einfach auch Dinge selber tun. Das machen wir ja auch schon. In der betrieblichen Altersversorger haben wir Zugriff auf ein Verwaltungssystem, in dem wir Adressänderungen, also das ist ja jetzt auch nichts Außergewöhnliches, das können ja alle oder viele dies wollen adressänderung anmeldung abmeldung kontodatenänderung beitragsänderungen versicherungsnehmerwechsel bla bla bla das können wir alles machen Ja da muss natürlich man auch bereit sein das zu tun und dann zu sagen ja ne das gebe ich dann wieder alles ab an den Versicherer weil ich weil ich keinen Bock drauf habe ja dann dann wird der Versicherer da auch nicht entlastet und ehrlicherweise im Kundensinne können wir das Thema schneller als wenn dieser Vorgang dann sechs Wochen beim Versicherer liegt. Dafür haben wir dafür zahlen wir hier im Backoffice. Wir sind hier acht Leute und im Grunde genommen haben wir vielleicht anderthalb Vertriebler und der Rest ist Backoffice. Das ist auch ein Verhältnis, was natürlich krass ist und so, wo ich sage, ich will da auch vertrieblich noch mehr dazu holen. Aber erst mal geht die Qualität. Ich will nicht geschäft und keine qualität sondern ich will qualität und dann mehr geschäft und das ist unser ansatz der ist natürlich auch ein bisschen kostspieliger weil man erstmal die qualität bezahlen muss bevor noch mehr geschäft reinkommt aber ein anderer weg ist für mich nicht denkbar Da sind wir wieder bei meinen persönlichen Einstellungen zur Branche oder zu dem, wie ich es machen will.
Holger Hegemann [00:56:07]:
Und natürlich ein Verbund, irgendwie ein Pool oder sowas. Das hat alles eine seine absolute Daseinsberechtigung. Wir sind kein Pool-Mitglied. Ich werde natürlich dauerhaft angerufen. Wir sind bei der FEMA, was ja auch ein bisschen, sagen wir mal, eine Gemeinschaft oder ist ja auch eine Gemeinschaft das ist für mich sehr wertvoll dass wir da sind da gibt es tolle Unterstützung da gibt es super Deckungskonzepte gerade jetzt mal weniger im BAV oder Altersvorsorgebereich sondern hauptsächlich mal im Kompositbereich Und da ist die Freiheit für mich noch groß genug. Der Gedanke, dass ich mich irgendwie einem Pool anschließe, ist für mich persönlich etwas schwer, ohne dass irgendwo negativ, das soll überhaupt nicht negativ rüberkommen, weil es auch sehr viele Vorteile bringt. Aber Gründerfinanz ist ein sehr starker Freigeist, möchte ich mal so sagen. Ich bin aber aus meiner Historie auch ein bisschen beeinflusst worden von meinem vorherigen Makler, dass ich irgendwie das Gefühl hätte, wenn ich mich jetzt mit einem Pool in Verbindung stehe, dann bin ich nicht mehr so ganz Gründerfinanz, sondern dann sind wir irgendwie unter dieser Flagge von grün und gelb.
Holger Hegemann [00:57:15]:
Und wer ich Einzelkämpfer oder zu zweit oder zu dritt, dann würde ich das wahrscheinlich auch hundertprozentig machen, weil ich dann sagen würde, es gibt Dinge, die kann ich nicht selber abwickeln. Und ich glaube, wenn wir unter einer solchen Flagge laufen würden, hätten wir auch ganz viele Vorteile, weil wir Dinge nicht selber entwickeln müssen, auf die wir da einfach zugreifen. Besseres MVP. Da sind wir mit unserem auch nicht ganz so happy. Also ganz viele Vorteile. Aber ich bin ein ganz freiheitsdenkender Mensch, der unbedingt seine eigene Welt bauen will. Wir haben ja Gedanken, dass vielleicht irgendwann welche sagen, weißt du was, ich bin Makler und ich finde diese Werte und das System der Gründerfinanz so geil, ich könnte mir vorstellen, dass ich wie so ein Franchise-System einfach mal sage, ich schließe mich dieser Gründerfinanzwelt an und übernehme und setze da quasi meinen Unterschrift drunter. Ich sage, ich werde im sinne der werte der gründerfinanz auch hier beraten und dass wir dass wir dadurch unsere unsere konzepte und sowas auch freigeben für andere das ist meine zukunftswelt die wir haben ja wenn ich sage ich will die welt besser machen dann fälligst schön wenn wir sagen so kommt bist du auch den code of honor hier mit zu gehen bei und dann gehen wir gemeinsam den selben Wege.
Holger Hegemann [00:58:24]:
Ja, und greifen und unterstützen uns gemeinsam, also deswegen alles super, wie es ist, Für jeden ist da was dabei, für uns ist das eine Mal nichts. Das heißt aber nicht, dass das für andere nicht gleich im Preis.
Maximilian Schroll [00:58:36]:
Ja, das stimmt. Ich finde, du hast gerade auch nochmal einen Systemfehler benannt, nämlich die Herausforderung, wenn ich jetzt als junger Mensch, egal ob komplett frisch in der Branche, ob aus AO, ob aus Strukturvertrieb, Wenn ich mich jetzt entscheiden möchte, Makler zu werden, ich habe ja ehrlicherweise gar nicht eine richtige andere Option, als zu sagen, ich schließe mich einem Pool an und nutze die Infrastruktur. Wir kennen beide die Thematik mit den Anbindungen, die bekommt man gar nicht so einfach. Deswegen ist da natürlich schon die Hürde jetzt über die Jahre, über diese Entwicklung in der Branche auch extrem hoch geworden für den Berufsstand. Deswegen ist es glaube ich mit Sicherheit auch was, wo man in dem Kontext mal darüber sprechen könnte. Machen wir beide jetzt aber nicht mehr, Holger, sondern lass uns zum Ende hin nochmal genau über diesen Ausblick in die Zukunft, den du jetzt gerade schon so angedeutet hast, sprechen. Das finde ich super spannend mit dem Thema Franchise- Konzept. Ich glaube auch, da steckt einiges an Potenzial drin.
Maximilian Schroll [00:59:26]:
Ich sehe auch, dass in der Branche, vor allem auch bei der Zielgruppe B2B in der Vergangenheit, einiges leider mit diesen Franchise-Modellen kaputt gemacht wurde. Ganz viel Versprechungen, ganz viel Konzept, das angeblich kommt und Infrastruktur und so weiter und so fort und dann leider nicht geliefert worden. Wie blickst du jetzt aus eurer Perspektive und aus deiner natürlich vor allem in die Zukunft, wenn du auf dieses franchise konzept noch mal schaust und dann denkst wie Kann man diese bedenken die vielleicht da auch teilweise im raum sind wie geht man die am besten an wie sorgt man dafür dass die Leute sagen geil das ist genau das konzept genau die art und weise wie ich auch arbeiten will und das ist auch mit Menschen, die Werte teilen, die ich selber auch habe und die verstanden haben, wie man mit, trotz Prinzipien gutes Geld verdienen kann.
Holger Hegemann [01:00:13]:
Also im Grunde genommen, wenn ich jetzt mal allein mal den Blick auf die Gründerfinanz werfe, lassen wir mal so die Erweiterung, wir haben ja auch unsere Herausforderungen, ja wir haben auch gerade noch mal eine Phase, in der wir uns glaube ich auch noch mal verändern. Ich meine die Welt hat sich verändert, die Welt dreht sich, es wird, es gibt viele Herausforderungen in der Versicherungswelt an sich Und wir haben gerade für uns auch jetzt, da hatten wir ja auch schon mal separat zugesprochen, wir gehen jetzt auf das Thema Kalterquise an. Ja, das ist etwas, was ganz neu ist bei uns. Das habe ich auch vor 12, 13 Jahren, habe ich gesagt, wenn ich mal Kaltakquise machen muss, dann ist ja hier gefühlt Schluss. Das ist aber ein Veränderungsmomentum. Kaltakquise ist ein Wort jetzt, wo ich auch sage, ja, da kriege ich immer noch ein bisschen, läuft mir den Rücken runter. Aber am Ende des Tages ist bei uns so, dass ich sage, das Internet und die Kundengewinnung auf der, auf sozialen Netzwerken oder über E-Mails, das ist so unpersönlich geworden, weil man nicht mehr mehr weiß, wer schreibt denn jetzt die E-Mail, ist das überhaupt noch ein, der Makler dahinter oder die KI oder eine Agentur oder eine Kampagne, dass ich für mich sage, der persönlichste Weg, der schönste ist immer noch die Empfehlung, aber wir haben so gute Konzepte, da werde ich mich jetzt im Grunde genommen auch sehr qualifiziert über hochwertige Kontakte, die ich wirklich genau nach unserer Stärke ausrichte und sage, was sind die Unternehmen da draußen, die uns kennenlernen müssen? Was sind meine Wunschkunden? Nicht Telefonbuch auf und da rein, sondern wirklich, was sind unsere Top-Kunden, die mich noch nicht kennen oder die wir noch nicht haben und da werden wir jetzt kontaktieren anrufen auch über einen sehr hochwertigen qualitativen Weg und dort mal gucken ob wir da nicht in Neukundenbereich mehr mehr gewinnen also auch bei uns Veränderungen das auch fürs Team nicht auch neu weil es gab es von uns noch nicht Da müssen auch alle jetzt ein bisschen mitziehen, dass wir sagen, hey, wir gehen wieder mehr ins Telefon. Und da habe ich, da freue ich mich drauf, da habe ich Bock drauf, kann ich mal im halben Jahr berichten, was sich daraus getan hat oder wie sich das entwickelt hat.
Holger Hegemann [01:02:14]:
Und im Grunde genommen, was jetzt so die Zukunft angeht, auch wenn es jetzt so unser unser unser wie heißt das, Franchise Modell oder sowas geht, das ist sehr viel Zukunftsmusik. Wir wollen einfach Lösungen schaffen, die wir vielleicht irgendwann so perfektioniert haben und da sind wir noch nicht. Ja das wäre gelogen, wenn ich sage, so läuft bei uns alles schon so perfekt, wir können es einfach schon auf andere stülpen. Wenn wir das schaffen, wir lösen die Probleme jetzt und schaffen effektive Wege, die andere Makler, die sich da nicht mehr mit dem Problem beschäftigen müssen, Sondern wir haben die Lösung von Seyssener BAV, eine digitale Plattform, die so erfolgreich ist, dass man sagt, Makler, die keine BAV machen können, unsere Plattform nutzen und können damit unter der Gründerfinanzflage ein Stück weit BAV mitgestalten und haben ein Geschäftsmodell, was sie vorher nicht hatten. Und mein Versprechen ist, dass die die BAV so optimiert an die hand bekommen dass wir service seite ich niemals von denen ein kunden verbrellen würden weil sie uns ihre kunden auf machen und das ist der weg wo ich sage da wo wir unsere stärken haben wollen wir anderen marktland perspektivisch die möglichkeit bieten mit bei uns ins boot zu kommen und zu sagen geil das mache ich nicht das fällt aber damit kann ich was machen und ich habe ein Grundvertrauen weil ich Holger vertraue weil ich dem Team vertraue dass die keine scheiße bauen da sind wir wieder bei der alter bei der arschlochfreien Zone ja und das Wort arschloch freie Zone ist das Thema oder ist im Grunde das Wort für alles, egal was du hast. Wenn wir miteinander einen erfolgreichen Weg gehen wollen, dann muss das eine arschlochfreie Zone sein. Punkt. Dass einer Fehler macht, ist klar.
Holger Hegemann [01:03:38]:
Dass keiner perfekt ist, ist klar. Aber dass jeder was Gutes im Hinterkopf hat und immer über den anderen sagt, hey Max, wenn du mit uns zusammen das machst, dann möchte ich, dass das für dich erfolgreich ist. Ja und ich hoffe du auch für uns und wenn wir das beide übereinander denken, unegoistisch, dann kommen für uns beide auch was Gutes da bei rum, wenn wir unsere volle Power reinwerfen. Und das ist der Weg, den ich mir für eine Zukunft wünsche, dass das, ich sag mal, aus manchmal Misstrauen vertrauen wird, auch auf die andere Seite. Und wenn man feststellt, das ist nicht so, dann muss man relativ schnell sagen, das war's. Und dann wird sich auch dieses, dann wird sich da auf einmal eine Gruppe bilden, die nur stark ist. Und diese Gruppe will ich. Ich glaube, wir haben ein Stück weit in der Kundengruppe, haben wir das, wir haben nur eine richtig geile, starke Kundengruppe.
Holger Hegemann [01:04:24]:
Das sind alles Menschen, ich habe ja gesagt, wenn ich mal eine Gründerfinanzparty mache zum, keine Ahnung, 20. Jubiläum, zum Mittag, zum Fest, in dem sich ganz viele neue Freunde finden, weil die alle wirklich richtig coole Persönlichkeiten sind, richtig tolle Menschen und das wäre eine richtig geile Party, zu der ich dich jetzt natürlich herzlich einlade, wenn du mir die mal organisierst.
Maximilian Schroll [01:04:44]:
Ich sag schon mal zu, mein Lieber, da freu ich mich jetzt schon drauf, Sehr cool. Holger, das war ein super guter Zukunftsausblick und ich sehe es vor meinem inneren Auge jetzt absolut, wo die Gründerfinanz in, ich sage mal, 15 Jahren steht. Jetzt würde mich von dir aber noch interessieren, die obligatorische Frage zum Schluss. Wo steht denn die Versicherungsbranche in 15 Jahren? Wie sieht es aus im Idealfall?
Holger Hegemann [01:05:05]:
Du hast aber jetzt zum Ende auch eine Frage noch. Ich sag mal, ich bin schwierig. Also ich sag mal, es wird sich natürlich in 15 Jahren viele Makler werden sich vom Markt verabschiedet haben, einfach weil es aus Altersgründen so ist. Ja, also und da werden die Bestände dann verteilt, entweder direkt zur Versicherung, zu den Pools oder natürlich hoffentlich auch zu vielen Maklern. Da passiert ja gerade viel Aufkäufe und so am Markt. Das wird immer weitergehen noch die nächsten Jahre, da bin ich mir ziemlich sicher. Und mein Weg, oder ich sag mal, es geht über Spezialisierung, glaube ich. Es geht nicht mehr über, wir können das alle so ganz okay, sondern es geht darum, mit dem was du tust, musst du richtig gut sein und dann tu lieber weniger, aber das Wenigere, was du tust, musst du richtig gut machen.
Holger Hegemann [01:05:46]:
Und das ist eigentlich auch eine schöne Welt, weil dadurch die Qualität sich durchsetzen wird, auch wenn man dann bereit sein muss zu sagen, auf der Ebene lasse ich mir Umsatz entgehen, den ich vielleicht mittelmäßig okay gerade so vorher noch mitgenommen habe, da hole ich mir lieber eine Kooperation und deswegen ist mein Slogan dafür, die Welt wird deutlich digitaler sein, natürlich, anders geht es ja gar nicht, aber auf der Ebene, wo Menschen noch eine Rolle spielen, da muss es mehr gemeinsam statt einsam sein, damit wir erfolgreich sind und das heißt der hybride ansatz ist mein wunsch und das wäre das wo ich glaube da ist auch noch mit auf allen ki themen und so die dazu kommen wird das wird das wird das muss das in harmonie funktionieren aber wir müssen zeigen warum wir auf dieser Welt sind in der Versicherungsbranche, dass wir sagen, wir müssen die Dinge einfach auch nach außen tragen, warum es so wichtig ist, dass es einen Makler, dass der eine Daseinsberechtigung hat. Das ist die Stärke, die wir in den nächsten zehn Jahren herausholen müssen, damit man sagt, ohne den, ohne Holger will ich einfach mein Versicherungsportfolio nicht. Ich will dem wissen, wenn es hart auf hart kommt, dann steht da einer, den ich anrufen kann und der ist auf meiner Seite. Und ja, wir Makler sollten gemeinsam unsere Skills rausholen und sagen, dafür sind wir gemeinsam einfach in der Branche, dafür stehen wir.
Maximilian Schroll [01:07:12]:
Holger, noch ein weiteres wundervolles Zukunftsbild. Ich bin sehr froh, dass wir heute gesprochen haben. Ich freue mich sehr auf das, was da in der Zukunft noch alles so passieren und kommen wird. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Folge mit dir im Futurist Podcast. Das kann ich schon mal sagen. Du wirst wieder zu hören sein auf jeden Fall. Ich glaube auch dieses Thema Provision, Honorar, das ist genau das, was wir da auch nochmal aufgreifen sollten. Ich habe auch schon jemanden im Kopf, den wir da ins Gespräch mit dazu bitten sollten und freue mich da schon auch sehr auf diese zukünftige Folge.
Maximilian Schroll [01:07:40]:
Deswegen bleibt mir jetzt eigentlich nur noch zu sagen, vielen, vielen Dank für diese sehr angenehmen, bisschen über 60 minuten für dieses wirklich Aufschlussreihe gespräch und den tiefen einblick in die gründerfinanz und das was ihr eigentlich so macht wo ihr hin wollt und im futurist podcast Ist es so die letzten worte gebühren dem gast deswegen holger vielen vielen dank das stage ist ja
Holger Hegemann [01:08:00]:
Vielen dank auch für deine für deine doch ganz schnellen 60 Minuten. Ich könnte gefühlt immer noch drei Stunden weiter quatschen. Hat mir echt Spaß gemacht mit dir. Mach den Podcast so weiter, weil ich finde, da draußen soll die Welt mal wissen, wer so in diesem Versicherungsuniversum so alles unterwegs ist und da schaffst du natürlich deutlich Transparenz. Also lasst gemeinsam hier Vollgas geben für eine arschlochfreie Zone und ich lade jeden herzlich ein, auch wer Bock hat, mit mir in Kontakt zu treten, auch in den Austausch zu kommen. Und wie gesagt, gemeinsam ist einsam, kann ich nicht nur hier sagen, sondern Das gilt dann auch wirklich, wenn einer draußen mal sagt, egal, ich habe mal Bock auf einen Austausch mit Wolga.
Maximilian Schroll [01:08:34]:
Was für eine spannende Folge. Vielen Dank euch fürs Zuhören. Schaltet auch nächsten Donnerstag wieder ein. Ladet euch den Podcast in euren Podcatcher runter. Hört ihn auf dem Weg zur Arbeit und schaut bitte auch noch in den Show Notes vorbei. Da sind nämlich alle Infos zu unserem Gast, alle Verlinkungen. Vernetzt euch, tretet in Kontakt und lasst uns gemeinsam die Zukunft der Versicherungs- und Finanzwirtschaft gestalten.
Holger Hegemann [01:09:00]:
SWR 2021